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In der Zeit der Antike befand sich hier einmal das größte Reiterkastell der nördlichen Provinzen des römischen Kaiserreichs. Die Befestigung war ein strategisch bedeutendes Objekt des hier verlaufenden Limes und spielte eine wichtige Rolle beim Schutz der Reichsgrenze gegen die Einfälle germanischer Völker. Inzwischen sind mehr als 1600 Jahre vergangen und die Anlagen des 550 km langen Obergermanisch-Raetischen Limes sind nur noch anhand von Geländemerkmalen zu erkennen. Doch unter diesen sind noch viele Spuren der Römer zu finden, weshalb der Limes inzwischen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. In Aalen wurden die Grundmauern des einstigen Kastells vollständig freigelegt. Außerdem wurden einige Teile der Anlage rekonstruiert. In einer Ausstellung kann man Waffen, Schmuck und Ausrüstungsgegenstände bewundern. Diese stammen von Ausgrabungen auf dem hiesigen Gelände und von dem Kastell Rainau-Buch. Anhand mehrerer Modelle und Zinnfigurenschaubilder wird das militärische und zivile Leben am Limes anschaulich dargestellt und mittels Schautafeln die gesamte Geschichte der Provinz Raetien und Obergermanien dargestellt. Beliebt sind die regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen des Museums, von denen die alle zwei Jahre organisierten Römertage (siehe Bild) einen ganz besonderen Höhepunkt darstellen. » Öffnungszeiten Museum: Täglich außer Montag von 10:00 Uhr - 17:00 Uhr. Weitere Auskünfte unter Telefon: 07361-961819. | ||||
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Weg zum Limesmuseum:
Weitere Informationen im Internet:
Wir danken der Stadt Aalen für das Bild von den Römertagen im Limesmuseum Aalen. | ||||
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