Die weit sichtbar, auf einem grünen Hügel über der Altstadt von Ellwangen stehende Kirche ist ein Schmuckstück der barocken Baukunst. Sie befindet sich östlich der Stadt und ist zu Fuß über eine steile Lindenallee, an 15 Rosenkranzkappellen vorbei, zu erreichen. Von hinten führt aber auch eine Straße heran.
Von Anfang an war die Kirche für Marienwallfahrten konzipiert und der Grundstein hierfür wurde 1682 gelegt. Doch die erste Nutzung währte nicht lange, da die Kirche 1709 ausbrannte. Sie wurde wieder aufgebaut und ist seit 1729 die Krone des "schönen Berges".
Durch ihr auffälliges Aussehen zieht es unwillkürlich jeden Besucher der Stadt auf den Berg. Und da sich die äußere Pracht auch im Inneren fortsetzt wird niemand enttäuscht. Das Kirchenschiff ist für seine 22 Deckenfresken berühmt, die von aufwendig gestalteten Stuckaturen eingefasst sind. Zur Ausschmückung gehören auch die zwölf Apostel, die ebenfalls aus Stuck geschaffen wurden, und eine begehbare Empore, auf der die Besichtigung aus einem anderen Blickwinkel möglich ist. Die Kirche ist weit über die Region hinaus bekannt und gehört zu den schönsten Barockkirchen Baden-Württembergs. Zurecht sind die Ellwanger besonders Stolz auf dieses Bauwerk.
|