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Erst seit 1894, nachdem bayerische Pioniere mittels Stegen, Nischenwegen und einem Tunnel die Almbachklamm begehbar gemacht hatten, kann die bezaubernde Felsenwelt der Schlucht von jedermann bewundert werden. Mit ihren Wasserstürzen gehört die im unteren Teil oft nur 2 bis 3 Meter breite, insgesamt 3 km lange Klamm, in der sich auf halben Weg sogar noch der Sülzer Wasserfall befindet, zu den wenigen ursprünglich erhaltenen wildromantischen Schluchten der bayerischen Alpen. Gebaut wurde der romantische Wanderweg ursprünglich aus wirtschaftlichen Gründen, denn der Almbach wurde regelmäßig für Holztriften genutzt, um die am Untersberg gefällten Bäume bis zur Berchtesgadener Ache zu befördern. Nach dem Bau des Weges musste man nun nicht mehr mittels halsbrecherischer Kletterei in die Schlucht hinein, wenn Hölzer unterwegs stecken geblieben waren. Bis 1963 fanden diese Holztriften statt, von denen heute noch die 1836 erbaute Staumauer, die Theresienklause, am oberen Ende der Klamm zeugt. Der zu Ehren der Gemahlin Therese von König Ludwig I. so genannte Stausee sorgte für den notwendigen Wasserschub. Er ist heute durch die starke Wirkung der exogenen Kräfte vollkommen mit Geröll aufgefüllt. Der Zugang zu dieser phantastischen Schlucht liegt an der Kugelmühle, in der mittels Wasserkraft und Rotation Marmorsteine zu Kugeln geschliffen wurden. Die 1683 erbaute Mühle ist eine weitere Sehenswürdigkeit und die einzige in Deutschland noch erhaltene Mühle dieser Art. Öffnungszeiten Almbachklamm: Täglich von 07:30 Uhr - 19:00 Uhr (im Winter geschlossen). Lage der Almbachklamm:
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