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Gewaltige Ausmaße besitzt die einstige Abtei Amorbach. Allein der am Schlossplatz liegende Konventbau ist 118 Meter lang. Das ehemalige Benediktinerkloster Amorbach war bis zu seiner Auflösung im Jahr 1803 eines der größten und ältesten Klöster östlich des Rheins. Besonders im 18. Jahrhundert wurde das Kloster massiv, im Stil von Barock und Rokoko, ausgebaut. Nach der Enteignung aller Kirchengüter (Säkularisation) in Bayern, infolge der napoleonischen Eroberungen, wurde die Abtei dem Fürstenhaus zu Leiningen zugesprochen. Seither spricht man auch vom Schloss Amorbach. Bis zum heutigen Tag befindet sich die einstige Abtei im Besitz dieses Adelsgeschlechts, wodurch die Anlage vollständig erhalten blieb. Die berühmtesten Teile sind neben der prunkvollen Abteikirche die 1782 fertiggestellte Stumm-Orgel, dem namhaftesten Werk der Brüder Johann Philipp und Johann Heinrich Stumm, die alte Klosterbibliothek mit der fürstlichen Büchersammlung und der Grüne Saal. Die Hauptsehenswürdigkeiten können im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Außerdem finden auf der bedeutenden Barockorgel regelmäßig Konzerte statt; ebenso klassische Konzerte mit international bekannten Künstlern und Ensembles. Der im Jahr 735 gegründeten ehemalige Abtei Amorbach hat die umliegende Stadt Amorbach ihre Entstehung zu verdanken. Auch wenn die Stadt noch viele weitere historische Baudenkmäler besitzt, blieb die Abtei und das spätere Schloss über alle Zeiten hinweg die größte Institution von Amorbach. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonnabend von 10:00 Uhr - 12:00 Uhr und 13:00 Uhr - 17:00 Uhr. Sonn- und Feiertags von 12:00 Uhr - 17:00 Uhr. Weitere Auskünfte unter Telefon: 09373-200574. | ||
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Weitere Besucher- und Veranstaltungsinformationen über das Schloss und die Abteikirche Amorbach: | ||
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