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Begibt man sich in das Stadtzentrum von Ingolstadt fallen einem sofort die umfangreichen Festungsanlagen auf, welche die gesamte Altstadt umgeben. Viele Straßen in die Stadt führen sogar direkt durch die Wallanlagen und Festungstore hindurch. Ingolstadt war Landesfestung und Rückzugsort für das bayrische Königshaus. Deshalb wurden zwischen 1828 und 1848 die Verteidigungsanlagen neu errichtet, nachdem die ursprünglichen Bollwerke im Jahr 1800 von den napoleonischen Truppen geschleift wurden. Die Wehranlagen sind ein seltenes Beispiel für den Festungsbau des 19. Jahrhunderts und die einst für die Fortifikation (Verteidigungs- und Schussfeld) freigehaltenen Flächen bilden heute einen beliebten Grüngürtel um die Innenstadt. Ein besonders imposanter Teil der Festung ist der ehemalige Donaubrückenkopf mit der Festungsanlage Reduit Tilly und dem Turm Triva. Große Rasenflächen, Blumenrabatten, Wasserspiele und Hecken umgeben das Festungsareal, das mittels einer Fußgängerbrücke über die Donau mit der Stadt und dem ehemaligen Herzogsschloss verbunden ist. Die Befestigung wird heute vom Bayerischen Armeemuseum genutzt, das hier eine Ausstellung zum Ersten Weltkrieg zeigt. Der umliegende Park entstand 1992 im Rahmen der Landesgartenschau und wird Klenzepark genannt (nach dem Architekten der Festungsanlagen, Leo von Klenze). » Öffnungszeiten Museum: Täglich außer Montag von 08:45 Uhr - 16:30 Uhr. Weitere Auskünfte unter Telefon: 0841-93770. | |||
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Weg zum Reduit Tilly in Ingolstadt:
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