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Im Jura-Museum auf der
Willibaldsburg
in
Eichstätt
kann man eine ganz besonders schöne und interessanteste Naturkundeausstellung besichtigen. Direkt vor der Haustür von
Eichstätt
werden in den Steinbrüchen des
Altmühltals
täglich versteinerte Fossilien aus der Zeit des Jura gefunden. Der sensationellste Fund ist der Archäopterix, auch bekannt als Urvogel. Bei seiner Entdeckung im Jahr 1861 war man sich seiner Wichtigkeit als Bindeglied zwischen Reptilien und Vögeln noch nicht bewusst, heute ist der Archäopterix in jedem Biologiebuch zu finden. Sehr spannend vor allem für Kinder ist der Vergleich der versteinerten Fossilien mit den rekonstruierten Tiermodellen und ihren lebenden Nachfahren in den Aquarien. Beispielsweise gibt es eine Reihe versteinerter Ammoniten, die vor allem durch ihr schneckenhausähnliches Gehäuse auffallen. Die meisten Ammoniten sind inzwischen ausgestorben, nicht aber der Nautilus, der auch hier zu bewundern ist. Genauso kann man einen Pfeilschwanz, der im Kalkschlamm vor 150 Millionen Jahren konserviert wurde, mit einem heute lebenden Exemplar vergleichen. Zu den neueren Funden gehört das sensationelle Exemplar eines Juravenator starki. Das versteinerte Fossil wurde aus einem Steinbruch in Schamhaupten geborgen und ist der am besten erhaltene fleischfressende Dinosaurier der jemals in Europa gefunden wurde.
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Öffnungszeiten Museum: Täglich außer Montag von 09:00 Uhr - 18:00 Uhr (im Winter von 10:00 bis 16:00 Uhr). Weitere Auskünfte unter Telefon: 08421-2956. Eine tolle Nachricht für alle Hobbypaläontolgen: In Altmannstein/Schamhaupten nahe Eichstätt gibt es einen kostenlosen Besuchersteinbruch, in dem man die gefunden Versteinerungen behalten darf (es sei denn der Wert überschreitet 5000 €). | ||||
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Weg zur Willibaldsburg:
Weitere Informationen im Internet:
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