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Wie so viele Kirchen und Klöster in Bayern ist auch das Kloster Andechs als Folge zahlreicher Wallfahrten gläubiger Christen entstanden. Grund für den Jahrhunderte lang andauernden Ansturm der Besuchern sind Reliquien, die Graf Rasso (880–954) aus dem Heiligen Land nach Andechs brachte. Der Reliquien wegen wurde sogar der nahe des Ammersees liegende Klosterberg in Heiliger Berg umbenannt. Und wo viele Reisende sind muss natürlich auch eine entsprechende Versorgung gewährleistet sein. Deshalb wurde bereits 1438 der erste Gasthof vor dem Kloster erwähnt. Sehenswertester Teil des Klosters ist die Abteikirche, die mit ihrem Doppelhochaltar, ihren Seitenaltären und ihren Emporen eine besonders prunkvolle Ausstattung im Stil des Rokoko besitzt. Bei öffentlichen Führungen werden jeden Tag, 12:00 Uhr bzw. 12:15 Uhr, interessante Informationen zur Entstehung der Kirche und der Bedeutung der Fresken vermittelt. Doch ebenso bekannt wie das eigentliche Kloster ist auch die Klosterbrauerei, in der das beliebte Andechser gebraut wird. Vor Ort kann man sich im Bräustüberl und im Klostergasthof das mundige Bier schmecken lassen. Das Kloster wird vom Benediktinerorden verwaltet, der hier einen richtigen Wirtschaftsbetrieb mit Landwirtschaft und Klosterladen unterhält und damit ein wichtiger Arbeitgeber der Region ist. Besonders bekannt ist außerdem die Andechser Apothekenliste. Sie entstand um 1392 und ist ein interessantes Dokument zur Geschichte der Arzneimittel im Mittelalter. » | ||||
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Lage des Klosters in Andechs:
Homepage vom Kloster Andechs:
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