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Zweifellos gehört die Wieskirche bei Steingaden zu den ungewöhnlichsten und prachtvollsten Gotteshäusern in Bayern. Ungewöhnlich ist nicht nur das pompöse und stilreine Aussehen sondern auch der Standort auf einer abgelegenen Wiese. Zu verdanken hat sie beides einem Wunder: Als eine Bäuerin im Jahr 1738 auf einer Figur des "Gegeißelten Heilands" Tränentropfen entdeckte. Wie so oft in der Geschichte des Christentums fand die Nachricht eine schnelle Verbreitung und der Hügel, auf dem dieses Wunder geschah, musste natürlich entsprechend ausgestattet werden. Deshalb wurde auch schnell eine kleine Kapelle errichtet, die bald zum Anlaufpunkt der größten Wallfahrt des 18. Jahrhunderts werden sollte.
Dank des Ansturms der Pilger, erfolgte bereits 1745 die Grundsteinlegung für eine größere Kirche, die heutige Wieskirche. Sie wurde durch die Brüder Zimmermann erbaut und 1754 fertiggestellt. Die Architekten und Künstler erreichten dabei eine äußerst ungewöhnliche Harmonie und Perfektion. Deshalb gilt das Bauwerk heute als Höhepunkt der spezifisch bayerischen Rokokoarchitektur. Bereits seit 1983 steht die Wieskirche auch in der Liste der Welterbestätten der UNESCO. Heute ist die Kirche eine Touristenattraktion. Deshalb kann man kaum glauben, dass es für das Bauwerk, nach der Enteignung der Katholischen Kirche in Bayern, im 19. Jahrhundert einmal Abrisspläne gab. » Öffnungszeiten: Täglich von 08:00 Uhr - 19:00 Uhr (im Winter bis 17:00 Uhr). Weitere Auskünfte unter Telefon: 08862-932930. | ||
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Lage der Wieskirche:
Homepage von der Wieskirche in Wies: | ||
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