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Zweifellos ist der Dom das beeindruckendste und auffälligste Bauwerk von Bamberg. Der viertürmige Kirchenbau steht weit sichtbar auf dem Domberg, einem der sieben Hügel der geistlich geprägten
Bamberger Bergstadt.
Auch das Umfeld des Domes ist gewaltig. Vor dem Dom befindet sich der riesige Domplatz, an dem mit der
Alten Hofhaltung
und der
Neuen Residenz
weitere kulturhistorisch wertvolle Bauensembles stehen. Bereits im Jahr 1004 erfolgte durch den späteren Kaiser Heinrich II. die Grundsteinlegung und 1012 die Weihung des Doms. Leider wurde der ursprüngliche Bau zweimal durch ein Großfeuer zerstört, weshalb er im Jahr 1237 nach dem kompletten Wiederaufbau ein zweites Mal geweiht wurde. Der Bamberger Dom zählt zu den Deutschen Kaiserdomen und ist ein bedeutendes Zeugnis der romanischen Stilepoche. Viele große Herrscher wurden im Dom bestattet. Die berühmtesten sind der Domgründer Kaiser Heinrich II. und Papst Clemens II., der einzige nördlich der Alpen beigesetzte Papst. Da Heinrich II. heilig gesprochen wurde, war der Dom im Mittelalter eine bedeutende Wallfahrtsstätte. Zu den Kunstschätzen des Doms gehört auch der so genannten Bamberger Reiter, eine Skulptur mit der ältesten bekannten Darstellung eines beschlagenen Pferdes. | ||
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