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Auf dem Michaelsberg befindet sich das größte Kloster von
Bamberg,
die ehemalige Benediktinerabtei St. Michael. Gegründet wurde die Anlage vom ersten Bamberger Bischof im Jahr 1015. Bereits im 12. Jahrhundert wurde das Kloster zu einem der bedeutendsten in Franken.
Heute zeigt das beeindruckend große Areal mehrere Jahrhunderte Baugeschichte. Besonders sehenswert ist die barocke Kirche, dessen Deckengemälde mit fast 600 verschiedenen einheimischen und exotischen Pflanzen verziert ist. Außerdem befindet sich hinter dem Altar das Grab des heilig gesprochenen Bischofs Otto, das bis zum heutigen Tag ein Wallfahrtsort ist. Die letzte Blütezeit des Klosters dauerte bis 1804, als St. Michael infolge der napoleonischen Annektion der linksrheinischen Gebiete vom bayerischen Kurfürsten Max IV. Josephs säkularisiert wurde. Dabei kam das Areal in städtischen Besitz. Es dient seither unter anderem als Spital. Die Klosterbrauerei wurde als Pachtbetrieb noch bis 1969 betrieben. In seinen Räumen befindet sich heute das Fränkische Brauereimuseum Bamberg, in dem über 1300 Exponate den gesamten Bereich des Brauwesens inklusive Mälzerei und Büttnerei darstellen. Interessant ist auch das Umland des Klosters. Es mutet schon fast ländlich an. Der große ehemalige Klostergarten schirmt den Berg zur Altstadt hin ab und gibt den Blick auf die umliegenden, von historischen Stadtvierteln umgebenen, Schlösser und Residenzen frei. Öffnungszeiten Brauereimuseum: Täglich Mittwoch bis Sonntag von 13:00 Uhr - 17:00 Uhr (im Winter geschlossen, Gruppenführungen auch außerhalb dieser Zeiten möglich). Weitere Informationen unter Telefon: 0951-53016 und unter www.brauereimuseum.org. | ||
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