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Die Münchner Maximilianstraße ist heute vor allem als teure Einkaufsmeile bekannt. Doch der Prachtboulevard hat noch viel mehr zu bieten als nur elegante Boutiquen. Eine architektonisch anspruchsvolle Gestaltung mit prunkvollen Bauwerken im Stil von Neugotik und Neorenaissance gibt der schnurgerade verlaufenden Straße ein einzigartiges Aussehen, das trotz der Verschiedenartigkeit der Bauwerke eine in sich geschlossene Harmonie aufweist. Entstanden ist die Maximilianstraße im 19. Jahrhundert, als München zur königlichen Residenzstadt ausgebaut wurde. Hierbei wurde ein Teil der mittelalterlichen Stadt abgerissen, um eine repräsentative Achse vom Max-Joseph-Platz, an dem die Residenz und das Nationaltheater liegen, bis zur Isar zu schaffen. Im Bereich der alten Stadt ist die Straße deshalb relativ schmal. An der ehemaligen Stadtmauer weitet sich die Maximilianstraße zu einem Forum, um dann als breite Allee bis zum Maximilianeum zu führen. Viele Prachtbauten des Straßenzugs werden für Verwaltungen genutzt. Daneben gibt es aber auch das sehenswerte Hotel Vier Jahreszeiten, das Schauspielhaus und das Staatliche Museum für Völkerkunde. | ||||
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Lage der Münchner Maximilianstraße:
Homepage des Museums für Völkerkunde in der Maximilianstraße:
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