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Die Geschichte der Theresienwiese ist untrennbar mit der Entwicklung des weltberühmten Oktoberfestes verbunden. In den Blickpunkt der Öffentlichkeit geriet die Wiese erstmals im Oktober 1810, als hier der damalige bayerische Kronprinz Ludwig, der spätere König Ludwig I., seine Gemahlin Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen heiratete. Seither trägt die Wiese ihren Namen. Besonderer Höhepunkt der Hochzeit war ein Pferderennen, das bei den Gästen sehr gut ankam und deshalb einfach jedes Jahr wiederholt und mit einem Landwirtschaftsfest kombiniert wurde. Das Oktoberfest auf der damals noch weit vor den Toren der Stadt liegenden Wiese war damit ins Leben gerufen. Nachdem das alljährlich stattfindende Herbstfest bereits ein fester Bestandteil der Festivitäten der Region war, entschloss sich der nunmehrige König Ludwig I. die Wiese mit einer besonderen Bebauung aufzuwerten. Unter Ausnutzung der Hanglage entstanden westlich der Wiese eine riesige Bavariastatue und eine im klassizistischen Stil erbaute Ruhmeshalle. Während die Bavaria für den Staat Bayern steht, widmet sich die Ruhmeshalle dem Deutschen Volk. Der König war nämlich nach den verheerenden Napoleonkriegen von der Idee eines geeinten Germanien beseelt, weshalb in Bayern mehrere Monumente zum nationalen Gedenken errichtet wurden, zu denen auch die Walhalla bei Regensburg und die Befreiungshalle in Kelheim gehören. Im Inneren der Ruhmeshalle wurden die Büsten von berühmten deutschen Persönlichkeiten aufgestellt und 1888 kam aus Anlass des Gedenkens an seinen 100. Geburtstag eine Büste von König Ludwig I. dazu. Öffnungszeiten Ruhmeshalle: Täglich von 09:00 Uhr - 18:00 Uhr (während des Oktoberfestes bis 20:00 Uhr und im Winter geschlossen). Weitere Auskünfte unter Telefon: 089-290671. | ||||
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Lage der Münchner Theresienwiese:
Homepage zum Oktoberfest:
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