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Schon von alters her haben Moore etwas Unheimliches an sich. Wer kennt nicht die vielen Gruselgeschichten, in denen die von Nebel verhangenen Landstrichen als Hort böser Geister galten? Verwunschen, bedrohlich und tödlich für jene, die sich dort verirrten. So auch das heute noch sehr gut erhaltene Schwarze Moor in der Langen Rhön. Laut einer alten Sage soll hier vor Jahrhunderten sogar ein ganzes Dorf bzw. eine Stadt verschwunden sein. Übrig geblieben sind davon noch drei Moorjungfern, die zu nächtlicher Stunde über dem Moor irrlichtern. Die meisten der mitteleuropäischen Moore sind heute durch Entwässerung und Torfabbau kaum noch als solche erkennbar. Nicht so das an der Hochrhönstraße liegende Schwarze Moor. Obwohl es auch hier Entwässerungsversuche und Torfabbau gab, gehört es zu den am besten erhaltenen Moorlandschaften Deutschlands. Daher wurde das ganze Gebiet unter Schutz gestellt und sogar komplett eingezäunt. Nur noch auf einem speziell angelegten Steg darf es durchwandert werden. Der 2,2 Kilometer lange Bohlenweg wurde als Naturlehrpfad angelegt. Am Wegesrand stehen deshalb viele Hinweistafeln, auf denen die deutlich erkennbaren, verschiedenen Entstehungsstufen des Moores (Niedermoor und Hochmoor), die Pflanzen- und Tierwelt sowie die Veränderungen durch den Eingriff des Menschen erklärt werden. An den Rändern des Moores hat sich übrigens das Schmalblättrige Weidenröschen besonders stark ausgebreitet, das in den Monaten Juli und August durch seine großflächige Blütenpracht eine weitere Attraktion darstellt. Außerdem wurde ein großer Aussichtsturm erbaut, von dem man das gesamte Moor überblicken kann. Ein steinernes, vor dem Moor liegendes Tor erinnert noch an das Reichsarbeitsdienstlager, das sich hier von 1934 bis 1945 befand. Hierbei sollte die gesamte Region durch Entwässerungsmaßnahmen und den Bau der Hochrhönstraße wirtschaftlich aufgewertet werden. Das Schwarze Moor gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Rhön. Ein großer Parkplatz mit Gastronomie und Informationszentrum, in dem auch geführte Moortouren gebucht werden können, liegt nur wenige hundert Meter vom Mooreingang entfernt. Öffnungszeiten: Das Schwarze Moor ist ganzjährig frei zugänglich. Informationen und Anmeldung zu den Führungen unter Telefon: 09774-910260. |
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Lage des Schwarzen Moores: |
| Luftbild vom Schwarzen Moor an der Hochrhönstraße mit Straßenkarte und Zoomfunktion auf www.maps.google.de. |
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Ausflugstipps in der Umgebung des Schwarzen Moores: |
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Rotes Moor Das renaturierte, für Besucher behindertengerecht erschlossene, Feuchtbiotop in der hessischen Rhön gibt interessante Einblicke in die Entstehung und die Nutzung von Moorgebieten. |
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Wasserkuppe Der in der Rhön liegende höchste Berg Hessens ist im Sommer durch seine Segelflieger, Modellflugzeuge und Paraglider als Berg der Flieger bekannt und in der kalten Jahreszeit ein beliebtes Zentrum des Wintersports. |
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Fränkisches Freilandmuseum Fladungen Ein Museumsdorf in der Rhön mit historischen Bauernhöfen und Werkstätten, einer Dorfkirche, Tieren, Bauerngarten und vielen mehr. Außerdem verkehrt regelmäßig die historische Museumseisenbahn zur Nachbarstadt Ostheim. |
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