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Die Würzburger Residenz gilt als das einheitlichste und außergewöhnlichste aller Barockschlösser, sie entstand durch internationale Zusammensetzung des Baubüros und stellt eine Synthese des europäischen Barock dar. Mit dieser Begründung wurde der riesige und beeindruckende ehemalige Sitz der Würzburger Fürstbischöfe 1981 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Trotz einiger Zerstörungen im II. Weltkrieg blieben die schönsten Teile erhalten bzw. wurden im Originalzustand wieder errichtet. Von über 40 Schlossräumen die besichtigt werden können, sind allein das weltberühmte Treppenhaus mit dem 18 x 30 Meter großen Deckenfresko des Venezianer Giovanni Battista Tiepolo und das 1887 rekonstruierte Spiegelkabinett unbedingt einen Besuch wert. Einmalig ist auch der Hofgarten, der mit seinen Hecken und Laubengängen sowie seinen reichhaltig mit Putten und Skulpturen ausgestatteten Terrassen, Treppen und Brunnen eine einmalige Symbiose aus Natur und Kultur darstellt. Interessant ist auch, dass die Residenz unter der Planung und Leitung des damals noch jungen und unbekannten Architekten Balthasar Neumann entstand, dem heute bekanntesten Architekten des deutschen Barock, der vor allem in Süddeutschland sehr viele bedeutende Bauwerke schuf. » Öffnungszeiten: Täglich von 09:00 Uhr - 17:30 Uhr (im Winter von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr). Der Hofgarten ist täglich bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet und kostenfrei zugänglich. Weitere Bilder (zum Vergrößern anklicken):
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