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Zweifellos gehört der Neuruppiner Tempelgarten zu den besonders ungewöhnlichen Parkanlagen in Brandenburg. Mit seinem Mix aus orientalischen, barocken und klassizistischen Gestaltungselementen besitzt das an der nördlichen Stadtmauer angelegte Grünareal auch wirklich weit und breit kein Pendant. Auch wenn der Park vergleichweise klein ist, gehört das mit Sandsteinputten, einem klassizistischen Tempel und maurisch anmutenden Bauwerken ausgestattete Areal zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Angelegt wurde der Garten ursprünglich im Jahr 1732 für den preußischen Kronprinzen Friedrich (später Friedrich der Große, auch Alter Fritz genannt), der hier durch seinen Vater als Chef des Infanterieregiments Nr. 15 eingesetzt wurde und wenige Jahre später nach Schloss Rheinsberg zog. Aus dieser Zeit stammen noch die vielen barocken Figuren. Doch die heutige Gestalt erhielt der Garten erst durch die Neuruppiner Kaufmannsfamilie Gentz, die ihn ab 1853 im damals modernen maurischen Stil zu einem öffentlichen Park umgestalten ließen, um damit an den Aufenthalt des Alten Fritz in Neuruppin zu erinnern. Der Tempelgarten ist eine täglich frei zugänglich Naturoase. Er ist aber auch ein beliebter Veranstaltungsort für Konzerte und Festlichkeiten. Dann kann der Zutritt auch kostenpflichtig sein. | ||
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Öffungszeiten und weitere Informationen zum Tempelgarten: | ||
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