
|
|
|
|
Mit der Russischen Kolonie Alexandrowka besitzt Potsdam ein weltweit einmaliges Stadtviertel. Wunderschöne, reich mit Schnitzereien verzierte und von großzügigen Gärten umgebene russische Holzhäuser ziehen das Auge der Besucher magisch an. Die Bauwerke besitzen eine Ausstrahlung, die man so noch nicht einmal in Russland selbst findet. Obwohl einst von russischen Sängern bewohnt, sind die Bauten tatsächlich die preußische Interpretation eines russischen Dorfes. Die Siedlung wurde 1826/27 von deutschen Militärhandwerkern errichtet. Als Vorlagen dienten dabei Zeichnungen eines italo-russischen Architekten, der im Dienste des Zaren stand. Wohl wissend, wie ein russisches Blockhaus erbaut wird, wurden trotzdem bereits beim Bau einige Abweichungen vorgenommen, so sind es z.B. gar keine Blockhäuser und die Dächer wurden auch nicht mit Stroh gedeckt. Den eigentlich etwas zu großzügig verzierten Bauwerken hat das allerdings nicht geschadet. Auf Anordnung des preußischen Königs durften die Häuser, die bis 1945 im Staatsbesitz waren, nur an die männlichen Nachkommen der russischen Sänger weitergegeben werden. Mit der Familie Grigorieff leben deshalb immer noch russische Nachkommen in der Kolonie. Seit 2005 besitzt die aus 14 Häusern und der russische Kirche Alexander Newski bestehende Siedlung auch ein eigenes Museum in dem die Geschichte der Kolonie anschaulich dargestellt wird. Öffnungszeiten Museum: Täglich außer Montag von 10:00 Uhr - 18:00 Uhr. Weitere Auskünfte unter Telefon: 0331-8170203. Lage der Kolonie Alexandrowka:
Weitere Informationen von der Kolonie Alexandrowka und der Alexander Newski Kirche:
Bilderfreigabe: Die Bilder dieser Seite dürfen unter bestimmten Bedingungen für private und kommerzielle Zwecke kostenlos benutzt werden. Weiteres siehe Bilderfreigabe. Reiseführer Bundesländer Hotels in Brandenburg und Berlin |
|
Veranstaltung kostenlos eintragen Fasching und Karneval 2012 Die Seite ist mir etwas wert:
|
| zurück | Potsdam | Ausflugstipps | Brandenburg + Berlin | Home | weiter |