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Foto Matthias Holländer:
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GNU-Lizenz für freie Dokumentation Mit der Torhalle des ehemaligen Benediktinerklosters besitzt die kleine Stadt Lorsch eine ganz besondere Attraktion. Die Halle ist der älteste noch erhaltene steinerne Bau, der auf deutschem Boden unter der Herrschaft der Germanen errichtet wurde - Jahrhunderte vor dem Entstehen der romanischen Baukunst. Das auch unter dem Namen Königshalle bekannte Bauwerk gehörte im frühen Mittelalter zum Benediktinerkloster Lorishaim. Bereits im Jahr 764 von einem fränkischen Gaugrafen gegründet, war das Kloster bald eines der bedeutendsten kulturellen und geistigen Zentren im damaligen fränkischen Königreich. Es entstand ein bedeutendes Skriptorium, das später zur berühmten Lorscher Bibliothek wurde. Das Kloster verlor im Jahr 1232 seine Selbstständigkeit und wurde nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges aufgegeben. Neben der vorbildlich restaurierten Torhalle ist noch ein Rest der Klosterkirche vorhanden. Ein Museumszentrum informiert über die Geschichte des Klosters und zeigt Ausgrabungsfunde. Zum Museum gehören außerdem eine Abteilung für Volkskunde und Sammlungen der Stadt Lorsch inklusive Tabakmuseum. Auf dem Klostergelände wurde in Erinnerung an das Lorscher Arzneibuch ein Kräuterschaugarten angelegt. Auf Grund seiner kulturellen Bedeutung wurde das ehemalige Kloster Lorsch zusammen mit dem in der Nähe liegenden Kloster Altenmünster in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. » Öffnungszeiten Museum: Täglich außer Montag von 10:00 Uhr - 17:00 Uhr. Weitere Auskünfte unter Telefon: 06251-103820. | ||
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Lage von Kloster Lorsch:
Weitere Informationen im Internet: | ||
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www.kloster-lorsch.de Die Homepage über das berühmte frühmittelalterliche Kloster aus karolingischer Zeit mit historischen Hintergrund- und Besucherinformationen. | ||
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