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Zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Rhön gehören auch zwei große Moorgebiete. Eines davon, das Rote Moor, liegt im
hessischen
Teil der Rhön. Das seit 1978 (praktisch seit 1984) unter besonderem Schutz stehende Naturreservoir wurde vorbildlich für den Tourismus erschlossen. Ein großer Parkplatz mit Informationspavillon und Versorgungseinrichtungen befindet sich nur 500 Meter östlich des Moores. Das Feuchtbiotop selbst kann auf Stegen und Knüppelpfaden, die sogar behindertengerecht ausgebaut wurden, besichtigt werden, ohne dass dabei das empfindliche Gleichgewicht der Natur gestört wird. Das war allerdings nicht immer so. Bis 1984 wurde hier sogar noch Torf abgebaut. Dadurch wurde leider ein Teil des Areals stark geschädigt. Mittels aufwendiger Renaturierungsmaßnahmen konnte das Gebiet wieder zu einem intakten Feuchtbiotop zurückgewandelt werden. Hierzu gehörte auch die Anlage eines kleinen Stausees, mit dem der Wasserstand in dem zuvor trockengelegten Moor wieder auf das ursprüngliche Niveau gehoben wurde. Dadurch kam das Wachstum der Torfmoose, besonders des Roten Torfmooses (das dem Moor seinen Namen gab), wieder in Gang. Trotz der starken Eingriffe durch den Menschen sind die typischen Erscheinungsformen eines Moores, mit Niedermoor, Randgehänge und Hochmoor noch sehr gut zu erkennen. Auf Hinweistafeln wird alles, einschließlich der Flora und Fauna, erläutert. Außerdem kann man von einem Aussichtsturm aus sogar das gesamte Gebiet überschauen. Während das Rote Moor einen guten Überblick über die Entstehung von Mooren und die Nutzung durch den Torfabbau gibt, besitzt das benachbarte Schwarze Moor noch ein sehr ursprüngliches Aussehen. Hier lässt sich auch gut nachvollziehen, warum es über die Moore so viele Sagen und Gruselgeschichten gibt. Deshalb lohnt sich unbedingt der Besuch beider Moore. Lage des Roten Moores:
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