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Noch bis vor wenigen Jahrhunderten gehörte das heutige Carolinensiel zur Nordsee. Erst die Landgewinnung durch die Eindeichung der Harlebucht ermöglichte 1730 die Anlage eines Sielhafens und die Gründung eines Fischerdorfes. Ein Sieltor sorgt seither dafür, dass der Wasserstand des Hafens von den Gezeiten der Nordsee unabhängig ist. Der Ort blühte auf und Fischfang und Handel sorgten für lebendiges Treiben in der Hafenanlage. Da die Fischerei und der Handel an der Nordseeküste heute keine große Bedeutung mehr haben, wurde das Carolinensiel ab 1986 zu einem Museumshafen umgestaltet, in dem nun zahlreiche Traditionsschiffe liegen. Bei der Rekonstruktion des Carolinensiels wurden auch vier historische Gebäude originalgetreu saniert und als Deutsches Sielhafenmuseum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Museum zeigt die Geschichte des Lebens und Arbeitens zu Wasser und an Land in Carolinensiel. Außerdem wird das frühere Hafentreiben anhand zahlreicher Mitmach-Stationen erfahr- und begreifbar gemacht. Außerhalb des Museums leitet der beschilderte Museumsweg zu einem gemütlichen Spaziergang durch den malerischen Ort an. Hierbei lohnt sich auch ein Besuch in der Erlebnisausstellung Phänomania im alten Bahnhof. | ||
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Öffnungszeiten des Deutschen Sielhafenmuseums und weitere Informationen: | ||
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Lage des Carolinensiels: | ||
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Luftbild vom Carolinensiel mit dem Deutschen Sielhafenmuseum inklusive Straßenkarte und Zoomfunktion auf
www.maps.google.de. | ||
Wir danken dem Deutschen Sielhafenmuseum für die Bilder. Reiseführer Bundesländer Hotels in Niedersachsen |
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