Fotos:
Stefan Brueggemann,
Rüdiger Wölk
und
Rüdiger Wölk
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Der schönste und bekannteste Platz von Münster ist der Prinzipalmarkt, der im 12. Jahrhundert in seiner heutigen Form entstand. Die aneinander gereihten Giebelhäuser mit ihren Arkaden zeugen von Macht und Reichtum der heimischen Kaufleute in der Zeit des Mittelalters. Neben weiteren historischen Bauwerken sind vor allem der Dom, das Rathaus und das Fürstbischöfliche Schloss sehenswert.
Die Stadt war auch Schauplatz bedeutender Ereignisse. Besonders tragisch war das Schreckensregime der Wiedertäufer, die 1535/36 die Stadt in ihrer Hand hatten und hier ein Königreich errichten wollten. Die Rache des Bischofs von Münster und Osnabrück war unerbittlich. Noch heute zeugen die Käfige am Turm der St. Lamberti Kirche von den brutalen Hinrichtungen nach der Rückeroberung der Stadt. Über 100 Jahre später stand die Stadt im Mittelpunkt europäischer Politik, als in Münster der Westfälische Frieden den Dreißigjährigen Krieg beendete. Die Verhandlungen im Friedenssaal des gotischen Rathauses zogen sich allerdings mehrere Jahre hin. Während des II. Weltkrieges musste die Stadt besonders stark unter den britische Bombenangriffe leiden. Doch nach dem Krieg wurden viele Teile der Altstadt originalgetreu wieder aufgebaut.
Den Gästen der Stadt fallen vor allem die vielen Fahrradfahrer auf. Münster besitzt eine optimale Infrastruktur für Fahrradfahrer und gilt deshalb als die fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands.
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