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Das zum Teil noch von einem Wassergraben umgebene Residenzschloss der Grafen und Fürsten zu Lippe ist die markanteste Sehenswürdigkeit in Detmold. Zusammen mit dem davor liegende Park, der als Schlossplatz bezeichnet wird, nimmt es rund ein Viertel der Detmolder Altstadt ein. Erbaut wurde die vierflügelige Anlage im 16. Jahrhundert. Sie ist somit ein typisches Bauwerk der Weserrenaissance. Da das Schloss auf dem Gelände einer ehemaligen Wasserburg steht, gibt es auch älter Bauteile. So stammt zum Beispiel der Turm noch vom Vorgängerbau. Bis 1918 herrschten hier die Fürsten über das Land Lippe. Seither scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Während sich die Fassade fast vollständig im Stil der Renaissance repräsentiert, zeigen die prunkvollen Innenräume den Zeitgeschmack mehrerer Jahrhunderte. Im Rahmen einer rund 40 Minuten dauernden Führung können die aufwendig ausgestatteten Räume und Säle besichtigt werden. Wertvolle Gemälde, 300 Jahre alte flämische Gobelins und Jagdwaffen aus 4 Jahrhunderten bilden die bedeutendsten Teile der umfangreichen fürstlichen Kunstsammlung. Die Besichtigung des Schlosses ist somit eine Reise in eine längst vergangene Epoche, die sich sehr prunkvoll und pompös zeigte, von der die große Mehrheit der Bevölkerung allerdings ausgesperrt blieb. | ||
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Öffnungszeiten Schlossmuseum und weitere Informationen: | ||
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