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it wilder Strömung rauscht die Rur in mehreren Schleifen durch eine der verwinkeltsten Fachwerkstädte von
Nordrhein-Westfalen. In einem engen Tal liegend, und von steilen Hängen umgeben, besitzt die Stadt ein ganz besonders romantisches Aussehen. Kein Wunder, dass Monschau deshalb eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Eifel ist und mit dem Attribut Perle der Eifel versehen wurde. Entsprechend gut ist natürlich auch die touristische Infrastruktur, und ebenso gut, die autofreie Altstadt (gleichwohl stehen ausreichend Parkplätze an den Zufahrten zur Verfügung).Das Aussehen der Stadt, die von einer auf einem Berg liegenden Burg überragt wird, hat sich in den letzten Jahrhunderten nur wenig verändert. In den mit Schiefer verkleideten Häusern und Fachwerkbauten der ehemaligen Handwerker und Krämer befinden sich heute Gaststätten und Souvenirläden. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde die Wirtschaft der Stadt zudem vom frühindustriell organisierten Feintuchmacherhandwerk dominiert. Aus dieser Zeit stammen mehrere für die Tuchfabrikanten im barocken Stil erbaute Wohn- und Geschäftshäuser. Hierunter ragen insbesondere das Haus Troistorff und das Rote Haus, welches für die reiche Tuchmacher- und Kaufmannsfamilie Scheibler erbaut wurde, heraus. Es besitzt noch komplett die originale großbürgerliche Einrichtung des 18. und 19. Jahrhunderts und kann besichtigt werden. Aber auch weitere Museen, wie das Felsenkeller-Brauereimuseum, die historische Senfmühle, das Druckereimuseum, das Foto- und Filmmuseum, die Glashütte sowie die historische Caffee-Rösterei, heißen die Gäste willkommen. Durch die westliche Lage von Monschau, nahe der Grenze zu Belgien, wurde die Region stark von der französischen Sprache geprägt und die Stadt wurde dementsprechend auch Montjoie genannt. Erst 1918 wurde der Name eingedeutscht. So richtig ist das aber bis zum heutigen Tag noch nicht gelungen. Der Name der Stadt wird deshalb Monndschau ausgesprochen. Sehr interessant ist auch die Umgebung der Stadt. Zum einen geben häufige und teilweise sehr ungewöhnlich geschnittene Hecken der Landschaft ein ungewöhnliches Aussehen - sie wurden zum Schutz vor Wind angepflanzt - zum anderen gibt es noch viele Relikte der Ardennenoffensive des II. Weltkrieges, in Form von Bunkern und Panzersperren, zu entdecken. Einmalig ist auch die ungewöhnliche Hochmoorlandschaft des nahe gelegenen Hohen Venns, die zu großen Teilen in Belgien liegt. | |
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Bilder und Informationen von Monschau
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Homepage von Monschau: | |
| www.monschau.de | |
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Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten und Museen in Monschau und im Umkreis: | |
Umkreissuche Tourismus Monschau
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