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Auf dem höchsten Punkt der Innenstadt errichtet, ist der Dom St. Peter zweifellos das erhabenste Bauwerk der historisch so bedeutsamen Stadt Worms. Bereits im Jahr 1018 wurde die Kirche geweiht und rund 100 Jahre später wurde sie nochmals erweitert. Damit hatte der Dom schon damals in etwa seine heutigen Ausmaße. Auch wenn in späteren Zeiten mehrere Umbauten und Erweiterungen im gotischen Baustil erfolgten, besitzt die Kirche im Kern noch immer ihr ursprüngliches, romanisches Aussehen. Unmittelbar neben dem Dom befand sich einst eine Kaiser- und Bischofspfalz. Im Zusammenhang mit dem Dom fanden regelmäßig wichtige Ereignisse statt, dessen bedeutendsten die Papstwahl im Jahr 1048, das Wormser Konkordat im Jahr 1122 und Martin Luthers Auftritt auf dem Reichstag zu Worms im Jahr 1521 waren. Ebenso wie der Mainzer Dom und der Dom zu Speyer wird auch der Wormser Dom auch als Kaiserdom bezeichnet. In der Gruft unter dem Dom ruhen außerdem Mitglieder der Königsfamilie der Salier. Leider wurde die benachbarte Kaiser- und Bischofspfalz im Jahr 1689 durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg vollständig zerstört. Auf einem Modell im Inneren des Domes wurde der Dom und die Pfalz nach alten Darstellungen rekonstruiert, sodass jeder nachvollziehen kann, wie das gesamte Areal noch zu Luthers Zeiten aussah. Öffnungszeiten: Täglich von 09:00 Uhr - 18:00 Uhr (im Winter von 10:00 Uhr - 17:05 Uhr). Weitere Auskünfte unter Telefon: 06241-6115 und unter www.wormser-dom.de. | ||
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