
|
|
|
|
Mit der Werkssiedlung Piesteritz, am Stadtrand von Wittenberg, wurde nach dem I. Weltkrieg ein einmaliges Architekturbeispiel der Gartenstadtidee verwirklicht. Entworfen wurde das Reihenhausgebiet von dem Schweizer Architekten Otto Rudolf Salvisberg, der bei der Schaffung von Wohnraum für zirka 2.000 Beschäftigte des benachbarten Stickstoffwerkes sozialreformerische Ideen umsetzte. So bekamen alle Häuser kleine Gärten, in denen die Einwohner Gemüse und Obst anbauen konnten. Neu war auch der Einbau von Toiletten und Badewannen in den Häusern. Wie in einer kleinen Stadt wurde die Siedlung mit einer Kirche, einem Rathaus, einem Kaufhaus und einem Vereinshaus komplettiert. Außerdem wohnten hier die Arbeiter in Nachbarschaft zu den Vorgesetzten. Da das gesamte Siedlungsareal einer großen Firma gehört, konnte das Wohngebiet als Expo-Projekt im Jahr 2000 komplett saniert werden und dabei die einheitlich gestalteten Fassaden wieder hergestellt werden. Dabei wurde auch der komplette Autoverkehr aus dem Wohngebiet verbannt, sodass Piesteritz heute die größte autofreie Siedlung in Deutschland ist. Mit der großzügigen Raumgestaltung wurde ein Wohngebiet geschaffen, an dem sich heutige Architekten und Stadtplaner unbedingt ein Beispiel nehmen sollten. Lage von Piesteritz:
Sehenswürdigkeiten in Wittenberg:
Bilderfreigabe: Die Bilder dieser Seite dürfen unter bestimmten Bedingungen für private und kommerzielle Zwecke kostenlos benutzt werden. Weiteres siehe Bilderfreigabe. Reiseführer Bundesländer Hotels in Sachsen-Anhalt |
|
Anzeigen: Pauschalreisen Festivals und Konzerte Hotels in Deutschland Erlebnisgutscheine |
Veranstaltung kostenlos eintragen Die Seite ist mir etwas wert:
|
| zurück | Region Dessau | Ausflugstipps | Sachsen-Anhalt | Home | weiter |