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Fotos:
Kolossos,
P. Georg M. Roß und
Kolossos
- Creative Commons Die Stifts- und Klosterkirche von Wechselburg steht bereits seit rund 800 Jahren oberhalb einer Flussschleife der Mulde. Als die am besten erhaltene romanische Kirche östlich der Saale ist sie ein Wahrzeichen des Muldentals. Das Gotteshaus bildet den Kern des ebenfalls vollständig erhaltenen Klosters Wechselburg, das eine wechselhafte Geschichte hinter sich hat. Ursprünglich befand sich hier das Kloster Zschillen, das allerdings im 16. Jahrhundert, nach der Reformation, aufgelöst wurde. Vom Schicksal des Verfalls blieb die Anlage nur deshalb verschont, weil sie von den Herren von Schönburg als Wohnsitz übernommen wurde. Diese erweiterten ihr Anwesen im 17. Jahrhundert um ein prunkvolles Barockschloss. Damit ist der von einem großen Park umgebene Komplex gewissermaßen Kloster und Schloss zugleich. Besonders berühmt ist die Stiftskirche für ihren Lettner, der den Altarraum vom Kirchenschiff abtrennt. Mit seinen kunstvollen Bildnissen gilt er als ein herausragendes Zeugnis der deutschen Kunst des 13. Jahrhunderts. Heute dient das historische Areal wieder als Kloster, da die Benediktinermönche aus dem bayerischen Kloster Ettal 1993 die Anlage übernommen haben. Damit ist die Sanierung und der Erhalt der wunderschönen Bauwerke gewährleistet und das Anwesen besitzt wieder seine ursprüngliche Bedeutung als Ort der Besinnung für die Christen katholischen Glaubens. » Kontakt zum Kloster Wechselburg unter Telefon: 037384-80811. | ||
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Lage des Klosters:
Homepage vom Kloster Wechselburg: | ||
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