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Um 725 wurde die erste Marienkirche auf dem Hügel errichtet. Ab 1154 begann der Bau einer romanischen Basilika, die in mehreren Etappen zu dem heutigen gotischen Dom erweitert und umgebaut wurde. Etwa zeitgleich gab es unmittelbar neben dem Dom eine Klostergründung, aus der später die Severikirche hervorging. Auch hier entstand die gotische Kirche aus einem romanischen Vorgängerbau. Von dem riesigen Domplatz unterhalb der Kirchen aus bietet sich ein überwältigender Blick auf das Bauensemble. Die zum Hauptportal des Doms führende Freitreppe und die 12 m hohen Kavaten, die das östliche Kirchenschiff des Doms abstützen, sind einzigartige Architektenleistungen jener Zeit. Eine der größten Glocken Europas hängt im Erfurter Dom: Die Gloriosa. Sie wurde 1497 von einem niederländischen Glockengießer gefertigt. Der Dom beherbergt zahlreiche Kunstschätze. Am berühmtesten ist der Erfurter Wolfram, ein um 1160 entstandener Bronzeleuchter. Er ist das älteste freistehende Gusswerk der deutschen Kunstgeschichte. Außerhalb der Gottesdienste können Dom und Severikirche tagsüber kostenlos besichtigt werden. Es werden auch Führungen angeboten, bei denen man bis zur Gloriosa hinaufsteigen kann. Im ehemaligen Kreuzgang des Domes befindet sich die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt. » Öffnungszeiten und Führungen im Dom: Täglich außer Sonntag Vormittag von 09:00 Uhr - 17:00 Uhr (im Winter von 10:00 Uhr - 16:00 Uhr). Weitere Auskünfte und Anmeldungen zu den Führungen unter Telefon: 0361-6461265. Erwähnen möchten wir auch, dass auf den Treppen vor dem Dom jedes Jahr die Domstufenfestspiele stattfinden.
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