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In diesem Bunker wollte die Bezirksverwaltung Suhl des Ministeriums für Staatssicherheit den "Weltuntergang" überstehen. In dreijähriger, geheim gehaltener Bauzeit wurde der 3600 m² große, von einer meterdicken Beton- und Erdschicht bedeckte, Bunker angelegt. Er konnte im Ernstfall hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt werden, war mit allen lebenserhaltenden Einrichtungen ausgestattet und sollte bei einem konventionellen Krieg das Leben von bis zu 130 Insassen für ein Jahr sichern. Bei dem geführten Rundgang durch den Bunker kann man sich gut vorstellen, dass eine so lange Zeit im Bunker für die Stasi-Genossen hart gewesen wäre, denn die Einrichtung ist eher spartanisch und trist. Außerdem hätte das monatelange beengte Ausharren ohne Tageslicht mit Sicherheit den so genannten Bunkerkoller ausgelöst, gegen den auch die gut ausgestattete Sanitätsstation nur Beruhigungsmittel zu bieten hatte. Allerdings wurden nach dem Mauerfall auch viele Einrichtungsgegenstände abmontiert und anderweitig genutzt. Der Bunker liegt auf dem Gelände des Waldhotels "Rennsteighöhe", welches zu DDR-Zeiten für Außenstehende offiziell nur als Ferienheim der Stasi bekannt war und somit zur perfekten Tarnung beitrug. » Führungsbeginn: Täglich zur vollen Stunde von 11:00 Uhr - 16:00 Uhr (im Winter eingeschränkt geöffnet). Weitere Auskünfte unter Telefon: 036782-62200. | |||||
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Weg zum Bunkermuseum:
Weitere Informationen im Internet:
Hotels im Thüringer Wald:
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