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Thüringen - Wandertipps

Kammweg über die Reinsberge (Teil 1)

Oberhalb von Kleinbreitenbach

Walpurgiskloster

Wir starten an der Fasanerie in Arnstadt und folgen dem steil bergauf führenden Weg durch dichten Buchenwald in Richtung Walpurgiskloster. Nach 600 Metern erreichen wir den ersten Aussichtspunkt: Die Güntershöhe - ein willkommener Rastplatz mit einem schönen Blick ins Tal der Gera. Erkennbar ist auch die Bundesstraße 4 nach Ilmenau, von der man als Autofahrer immer diese Berge sieht. Die Güntershöhe bekam ihren Namen von Fürst Günter Carl von Schwarzburg- Sondershausen, weil er die Eremitage, ein bis 1981 bestehendes Ausflugslokal, unterhalb dieser Höhe förderte. Nur 200 Meter weiter liegen die ausgegrabenen und gesicherten Grundmauern des Walpurgisklosters. Das Jungfrauenkloster des Benediktinerordens bestand von ca. 1100 bis 1522.

Blick von der Bastei ins Geratal

Blick von der Bastei ins Geratal

Auf Tafeln sind die steinernen Überreste erläutert und die wichtigsten Daten genannt. Ein kleiner Pfad hinter dem Kloster führt uns zu der nahegelegenen Bastei, von der aus wir wieder - aus einer etwas höheren Perspektive - die Aussicht in das Geratal geniesen können.

Unser nächstes Ziel ist die Kiesewetterhütte, eine kleine Wanderhütte. Sie wurde 1932 errichtet zum Gedenken an Benjamin Kiesewetter, dem ehemaligen Ehrenvorsitzenden des Thüringer Waldvereines von Arnstadt. Hier haben wir einen besonders schönen Ausblick über die Höhenzüge jenseits des Geratales bis zum Thüringer Wald, zum Jonastal und zu der zwischen Arnstadt und Gotha liegenden Burgenlandschaft "Drei Gleichen".

Nach der Kiesewetterhütte erreichen wir als nächstes das Naturschutzgebiet von Siegelbach. In diesem liegt ein Totalreservat, das wir durchqueren.

Blick auf Reinsfeld

Blick auf Reinsfeld

Der naturnahe, mit Fichten und Lärchen durchsetzte Buchenwald geht aufgrund der unterschiedlichen geologischen Schichten des Untergrundes an mehreren Stellen in einen Kiefernwald über. Da in dieser Landschaft keinerlei menschliche Eingriffe mehr stattfinden, entwickelt sich der Baumbestand wieder zu einem ursprünglichen Wald zurück. Der Weg führt zu einem größeren Rastplatz, auf dem Tafeln zum Thema Naturschutz informieren.

Nach einigen Abzweigungen und Wegkreuzungen geht es noch einmal ein größeres Stück steil bergauf zur Haselkoppe, einem der höchsten Punkte unserer Wanderung. Etwa einen Kilometer davon entfernt steht am Wegrand ein Steinkreuz. In unmittelbarer Nähe befindet sich etwas versteckt an einem mit Kiefern bewachsenen Abhang eine Bank. Die Suche nach ihr lohnt sich, denn hier haben wir einen sehr schönen Ausblick Richtung Osten ins Wipfratal. Unterhalb liegt das Dorf Reinsfeld und vor uns kann man den Bergkamm verfolgen, auf dem entlang wir unsere Wanderroute fortsetzen.

Hier geht es zum Teil 2 der Wanderung.

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Wild, wilder, am wildesten: Vor Millionen Jahren war alles wild auf der Erde. Das galt damals auch schon für unsere Vorfahren: Wilde Menschen aßen wildes Fleisch. Später begann die Domestizierung. Wissenschaftler stellen heute vermehrt fest, dass Mann zu nah am Wild lebt (natürlich auch Frau und Kind). Immer mehr zoonotische Infektionskrankheiten werden wegen der Enge auf uns übertragen. Cholera und Pest waren vermutlich Waisenknaben. Die Anzahl der Menschen wird binnen weniger Jahrzehnte um 90 Prozent zurückgehen. Nicht einmal eine Milliarde werden übrig bleiben. Menschenleere Gegenden. Überlebenskampf. Der Naturschutz ist kein Thema. Er wird stattdessen erstmals wieder praktiziert. Die Erde atmet auf.