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Bayern - Urlaubsziele

Virtuelle Tour durch das Altmühltal

Altmühlquelle bis Gunzenhausen:

Von seiner Quelle, nordöstlich von Rothenburg ob der Tauber, fließt die Altmühl die ersten 50 km gemächlich durch eine leicht hügelige Wiesenlandschaft bis zum Altmühlsee, einem Stausee, auf dem im Sommer Schiffsrundfahrten durchgeführt werden. Außerdem kann man hier mittels einer geführten Exkursion ein großes Vogelschutzgebiet erkunden. Unmittelbar am See liegt Gunzenhausen, eine historische Stadt mit Resten der alten Stadtmauer inklusive dreier Wachtürme. Die Stadt ist regionales Zentrum im Fränkischen Seenland.

Gunzenhausen bis Pappenheim:

Von Gunzenhausen aus fließt die Altmühl bis Treuchtlingen weiter durch eine Hügellandschaft. In der Treuchtlingen gibt es ein Schloss und eine Burgruine. Ein Heimatmuseum zeigt Fundstücke von der Besiedlung dieser Gegend durch die Kelten, Römer und Franken.

Hinter Treuchtlingen ändert sich das Aussehen des Tals. Die Altmühl hat sich im Laufe von Jahrmillionen in den Kalk gewaschen und ein steiles Tal mit bizarren Felsen geschaffen. Bis zur Mündung in die Donau behält das Tal nun dieses reizvolle Aussehen.

Sechs Kilometer hinter Treuchtlingen kommt die Stadt Pappenheim, ein mittelalterliches Städtchen, das von der sehr gut erhaltenen Burg Pappenheim überragt wird. Die Burg ist im Besitz der Nachfahren einstiger Reichserbmarschälle und unbedingt einen Besuch wert.

Burgsteinfelsen im Altmühltal

Burgsteinfelsen zwischen Pappenheim und Eichstätt
Foto: Werner Neunherz - www.pixelio.de

Pappenheim bis Eichstätt:

Nach Pappenheim kommt Solnhofen. Der Ort ist vor allem wegen seiner Steinbrüche bekannt die sehr viele Fossilien aus der Zeit der Jura enthalten. Besonders berühmt ist das mehrmals in Solnhofen aufgefundene Fossil des Urvogels Archaeopteryx, dessen Versteinerungen im hiesigen Bürgermeister-Müller-Museum und im Jura-Museum von Eichstätt bewundert werden können. In Solnhofen stehen auch die Reste einer Basilika aus karolingischer Zeit. Hinter dem Ort führt die Altmühl an der Felsgruppe der Zwölf Apostel vorbei, die eine Art Wahrzeichen des Altmühltals sind. Bei Dollnstein stößt ein weiteres felsiges Tal aus Richtung Mühlheim zum Altmühltal. Hier floss bis zur letzten Eiszeit die Donau, die das heutige Altmühltal besonders breit ausformte. Nach mehreren Flusswindungen erreicht die Altmühl die Stadt Eichstätt, eine prunkvolle Barockstadt mit mehreren Schlössern, Kirchen und Klöstern sowie der berühmten Willibaldsburg.

Eichstätt bis Kipfenberg:

Nach Eichstätt, der heimlichen Hauptstadt des Altmühltals, gelangt man nach Pfünz. Hier findet man die Reste des Römerkastells Vetoniana. Teile der Grundmauern wurden durch Ausgrabungen sichtbar gemacht und das Nordtor wurde unter Beachtung wissenschaftlicher Erkenntnisse rekonstruiert. Das Kastell war Teil des hier entlang führenden römischen Limes. Ein Modell des Kastells ist auf der Willibaldsburg ausgestellt.

Nach mehreren Flussschleifen durch das felsige Tal erreicht die Altmühl den Markt Kipfenberg mit seinem romantischen Marktplatz und der über der Stadt thronenden Burg Kipfenberg, in dem sich das Römer und Bajuwaren Museum befindet (www.bajuwaren-kipfenberg.de).

Burg Kipfenberg im Altmühltal

Burg Kipfenberg in Kipfenberg
Foto: www.kipfenberg.de

Kipfenberg bis Beilngries:

Hinter Kipfenberg unterquert die Altmühl die Autobahn 9. Es kommt der Ort Kinding mit einer Kirchenburg, die aus einer romanischen Kirche entstand. Die Altmühl macht einen Schwenk nach Osten. Bei Pfraundorf gibt es einen Badesee mit Naherholungszentrum. Vor Beilngries fällt der Blick auf das hoch auf einer Bergkuppe stehende Schloss Hirschberg. Die Stadt Beilngries besitzt ein Spielzeugmuseum und mehrere zu Wohnhäusern umgebauten ehemalige Befestigungstürme. Nördlich der Stadt stößt bereits der Main-Donau-Kanal in das Gebiet des Altmühltals.

Beilngries bis Riedenburg:

Durch den Arzberg getrennt verläuft die Altmühl noch einige Kilometer separat zum Main-Donau-Kanal um sich dann in Dietfurt mit dem Kanal zu vereinigen. In dieser Stadt befindet sich die letzte noch funktionierende Wassermühle des Altmühltals. In der 500 Jahre alten Mühle finden täglich Führungen bei laufendem Betrieb statt (www.altmuehltalermuehle.de).

Durch den Main-Donau-Kanal ist die Altmühl jetzt für Schiffe benutzbar und einige Gesellschaften bieten Schiffsfahrten an. Der Kanal verläuft in einer besonders reizenden Landschaft in mehreren Schleifen am Schloss Eggersberg und dem Teufelsfelsen vorbei zur Stadt Riedenburg. Die großen Anlegestellen vor Ort vermitteln den Eindruck die Stadt würde schon immer an einem schiffbaren Gewässer liegen. Oberhalb von Riedenburg stehen das Schloss Rosenburg (www.falkenhofrosenburg.de), die Ruine Tachenstein und die Ruine Rabenstein.

Schloss Eggersberg im Altmühltal

Schloss Eggersberg bei Riedenburg

Riedenburg bis Kelheim:

Hinter Riedenburg stößt man auf Schloss Prunn, das auf einem steilen hohen Felsen oberhalb des Altmühltals steht. Das Tal wird wieder etwas felsiger und erreicht Markt Essing. Hier überspannt eine von 1978 bis 1986 errichtete Holzbrücke den Main-Donau-Kanal. Der Markt Essing selbst liegt eingeklemmt zwischen steilen Felsen an einem Altarm der Altmühl. Oberhalb des Marktfleckens steht die Burgruine Randeck und hinter dem Ort befindet sich die fantastische Tropfsteinhöhle Schulerloch (www.schulerloch.de).

Hinter Essing erreicht die Altmühl die alte Stadt Kelheim. Hier mündet die Altmühl mit dem Main-Donau-Kanal in die Donau. In Kelheim ist die Befreiungshalle und das Archäologische Museum besonders sehenswert. Unbedingt sollte man außerdem von der Stadt aus einen Ausflug zum Donaudurchbruch mit dem Kloster Weltenburg unternehmen... zu den Sehenswürdigkeiten im Altmühltal




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