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Fotos:
Tubantia,
Stahlkocher
und
Tubantia
- Creative Commons Die auffällige Silhouette mit dem von Zinnen bekrönten Mauern und dem quadratischen Pulverturm fällt als markantestes Bauwerk von Bad Bentheim schon von weitem ins Auge. Dafür sorgt natürlich auch, dass die Burg auf einer der letzten felsigen Anhöhen steht, bevor die flachen Landschaften des Emslandes und der Niederlande beginnen. Deshalb ist die Burg, die zugleich die größte Höhenburg Nordwestdeutschlands ist, auch das Wahrzeichen der kleinen Kurstadt. Nachweisbar gab es die Befestigung bereits in der Mitte des 11. Jahrhunderts. Wahrscheinlich ist sie aber noch viel älter. Auch wenn die Burg erst im 15. Jahrhundert ihre heutige Größe erreichte, besitzt sie deshalb noch einige romanische und frühgotische Bauteile. So stammen zum Beispiel die Grundmauern des auffälligen Pulverturms aus dem 11. und 12. Jahrhundert und der Chorraum der Katharinenkirche entstand durch Umbau des romanischen Bingelturms. Das älteste Ausstattungsstück ist hingegen ein Steinkreuz mit der Darstellung von Jesus Christus, das allerdings erst im 19. Jahrhundert auf die Burg gelangte. Neben den vielen mittelalterlichen Bauteilen kann aber auch die schlossartig gestaltete Kronenburg besichtigt werden. Das Gebäude diente eigentlich schon ab dem 12. oder 13. Jahrhundert als Palas, wurde aber zwischen 1883 und 1914 zum prunkvollen Wohnsitz der Grafen von Bentheim umgebaut. Deshalb zeigt es sich heute von außen im Stil der englischen Neogotik. In seinem Inneren befinden sich aufwendig hergerichtete Räume, wie der zum Teil im original romanischen und zum Teil im neoromanischen Stil gestaltete Rittersaal und das prunkvolle Schlafzimmer, das in Anlehnung an den Rokoko eingerichtet wurde. Berühmte Gäste der Grafenfamilie, wie Königin Emma der Niederlande und König Ernst August von Hannover, nächtigten hier einst. Darüber hinaus ist auch die Besichtigung der nachgebauten Alchimistenküche im Batterieturm ein Erlebnis, besonders für die kleinen Besucher, und die Besteigung des bereits mehrfach erwähnten Pulverturms, der bei klarem Wetter eine Aussicht bis in die Niederlande ermöglicht. Die über zwei Festungstore zugängliche Anlage kann von Anfang März bis Anfang November besichtigt werden. Auf Wunsch und nach Voranmeldung ist das außerdem per Führung möglich. Nach der Burgbesichtigung lohnt sich noch ein Spaziergang im unterhalb der Burg liegenden Schlosspark. Außerdem befindet sich bei der Burg noch der ebenfalls sehenswerte und von Sagen umwobene Drususfelsen, der auch als Teufelsohrkissen bezeichnet wird. | ||
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Öffnungszeiten und weitere Informationen über die Burg Bentheim: | ||
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Lage der Burg Bentheim: | ||
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Luftbild von der Burg Bentheim, in der Stadt Bentheim, mit Straßenkarte und Zoomfunktion auf
www.maps.google.de. | ||
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