
![]() Martin-Luther-Platz mit der Kirche St. Gumbertus - weiter » Foto: Michael Sander - Creative Commons |
b 1331 war Ansbach 460 Jahre lang ein Regierungssitz der Hohenzollern, die in verschiedene Linien aufgeteilt über mehrere Territorien im Reich herrschten. Hierzu gehörte auch die Mark Brandenburg, aus der das spätere Preußen hervorging. Deshalb nannten sich die Herrscher über Ansbach auch Markgrafen von Brandenburg-Ansbach. Obwohl Ansbach und Brandenburg nach einer Erbteilung jahrhundertelang zwei separate Staatsgebilde waren, hatten in Ansbach regelmäßig auch die Kurfürsten von Brandenburg das Sagen. Trotzdem fand eine endgültige Verschmelzung mit Preußen erst 1791 statt und bereits 1806 kam das Territorium durch Gebietsaustausch nach Bayern.Dank ihrer interessanten Geschichte besitzt die malerische Altstadt von Ansbach die typischen Merkmale einer Residenzstadt. Es gibt viel zu entdecken. Hierzu gehören die barocken Fassaden der einstigen Residenz und mehrerer Amtsgebäude aber auch versteckt liegende Renaissancehöfe. Ebenso sehenswert sind die beiden Kirchen, unter denen die auffällige St. Gumbertus-Kirche als ehemalige Klosterkirche des 748 gegründeten, später in ein Chorherrenstift umgewandelten und 1528 aufgelösten Marienklosters auf eine besonders lange Baugeschichte zurückblickt. Sie wurde 1738 für den Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich repräsentativ erweitert. Unbedingt besichtigen sollte man auch den barocken Hofgarten mit der Orangerie und das Innere der zum Glück während der Nazizeit erhalten gebliebenen Synagoge, die allerdings nur im Rahmen einer offiziellen Stadtführung betreten werden kann. Wer sich für die Geschichte der Stadt und das Fürstenhaus der Hohenzollern interessiert, sollte unbedingt auch das Markgrafen-Museum aufsuchen. Es befindet sich in einem reizvollen Gebäudekomplex aus dem 14. bis 18. Jahrhundert nebst einem Stück begehbarer Stadtmauer. Hier gibt es auch eine Abteilung über Kaspar Hauser, dem unter mysteriösen Umständen in Nürnberg aufgefundenen jungen Mann, der nach eigenen Aussagen in einer dunklen Zelle aufgewachsen ist und um den unter anderem die Legende die Legende entstand, dass er eigentlich der als Säugling beiseite geschaffte Erbprinz von Baden ist. Kaspar Hauser starb unter nie aufgeklärten Umständen, nach einer Stichverletzung, die er im Ansbacher Hofgarten erhielt. Besonders durch die prunkvolle Ausstattung der Markgräflichen Residenz gilt Ansbach auch als Stadt des fränkischen Rokoko. Aber ebenso gibt es hier moderne Kunst zu bewundern. Denn von Mitte Juli bis Mitte Oktober lockt die oft auch für Diskussionen sorgende Ansbacher Skulpturenmeile zahlreiche Besucher an. |
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Wichtigste Sehenswürdigkeit: |
| Markgräfliche Residenz |
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Homepage von Ansbach: |
| www.ansbach.de |
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Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten in Ansbach und im Umkreis: |
Umkreissuche Tourismus Ansbach
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