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Foto: wl.steinacker
- www.pixelio.de Die ehemalige Residenz der Ansbacher Markgrafen ist durch ihre Größe einfach unübersehbar. Sie befindet sich am Rand der Ansbacher Altstadt und ist die attraktivste Sehenswürdigkeit der Stadt. Ab 1398 entstand die Residenz aus einem vormaligen Stiftshof, der ursprünglich vom Brandenburger Kurfürsten zu einer Wasserburg und später von den Markgrafen zu Brandenburg-Ansbach zu einer prunkvollen Residenz ausgebaut wurde. Da die aus dem Haus der Hohenzollern stammenden Ansbacher Markgrafen mit den Kurfürsten und Königen von Brandenburg und Preußen verwandt waren, vererbte der letzte Ansbacher Markgraf bei seiner Abdankung im Jahr 1791 die Markgrafschaft schließlich an Preußen. Das war das Ende von Ansbach als Residenzstadt und das Ende der Nutzung des Schlosses als Herrschersitz, denn die preußischen Könige waren natürlich in Berlin und Potsdam mit Schlössern und Residenzen ausreichend ausgestattet. Da nun die Ansbacher Residenz nicht mehr als solche genutzt wurde, gab es auch niemanden mehr, der hier irgendetwas veränderte. Bis zum heutigen Tag blieb deshalb das meiste so, wie es der letzte Markgraf hinterlassen hat. Damit gehört die aus acht Flügeln bestehende Residenz von Ansbach zu den besonders gut erhaltenen Schlossanlagen in Deutschland, die den Zeitgeschmack des Barock und Rokoko repräsentieren. Im Innern kann besonders die Beletage hervorgehoben werden, die fast ausschließlich im Geschmack des Rokoko eingerichtet ist. Aber auch die älteren Teile der Residenz lassen sich am Baustil deutlich ausmachen. Hierzu gehört die Gotische Halle mit ihrem Kreuzrippengewölbe, in der Fayencen und Porzellan aus der ehemaligen Ansbacher Manufaktur zu sehen sind. Darüber hinaus ist das Deckenfresko von Carlo Carlone im Festsaal, die Gemäldegalerie und die Sammlung von Meißner Porzellan im Spiegelkabinett besonders sehenswert. Die zirka 50 Minuten dauernde Schlossführung, die hier sogar das ganze Jahr über stattfindet (außer montags und an wenigen Festtagen), sollte sich deshalb niemand entgehen lassen. Neben dem Schloss, aber als architektonisch eigenständige Anlage, liegt der Hofgarten mit der Orangerie. Er wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Barockgarten neu gestaltet und entspricht damit in etwa dem Aussehen, das er schon im 18. Jahrhundert besaß. Eine Stele erinnert hier außerdem an Kaspar Hauser, der 1833 im Hofgarten eine Stichverletzung erhielt und daran verstarb. | ||
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Öffnungszeiten und weitere Informationen über die Residenz in Ansbach: | ||
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Lage der Residenz in Ansbach: | ||
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Luftbild von der Markgräflichen Residenz, an der Residenzstraße in Ansbach, mit Straßenkarte und Zoomfunktion auf
www.maps.google.de. | ||
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