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Rheinland-Pfalz - Ausflugsziele

Madenburg

Renaissance auf der Madenburg Burgtor und Mauer Madenburg Madenburg auf Felsen

Mauern und nichts als Mauern sind auf der Burg zu sehen. Doch diese besitzen ein ausgefallenes und abwechslungsreiches Aussehen: Dort eine fast 10 Meter hohe Burgmauer mit einem unscheinbaren Burgeingang, daneben ins Nichts führende steinerne Bögen, dann mit Steinmetzarbeiten geschmückte Portale, Fensterlöcher, ein einsam stehender Treppenturm und immer wieder Bruchsteinbrüstungen, die den Blick in die Rheinebene und in die bewaldeten Berge des Wasgaus freigeben. Über Stufen, glatte Felsen und durch ein zugiges Treppenhaus finden vom Forscherdrang erfasste Wandersleute und neugierige Kinder schließlich auch die höchste begehbare Stelle der mittelalterlichen Befestigung. Hier ist natürlich die Sicht am besten, da nun auch der Blick auf die Burg fällt. Diese besteht aus mehreren Teilen; und ob der zwischen Hauptburg und Vorburg liegende Zwischenteil nun die Nachburg der Vorburg oder die Vorburg nach der Vorvorburg ist, lässt sich für den Laien nicht so recht beurteilen. Das liegt daran, dass die gesamte Anlage von einem Zwinger umgeben ist, deren westlicher Teil von vielen als die eigentliche Vorburg angesehen wird. Auf jedem Fall besitzt die Burg so eine bemerkenswerte Größe. Sie zählt damit auch zu den größten ihrer Art, zumindest in der Region Weinstraße und Pfälzerwald.

Gehört hat die Madenburg vielen Herren. Darunter war auch einmal der Kaiser höchstpersönlich. Der letzte Ausbau zu einer mit Renaissancepalästen ausgestatteten Festung erfolgte schließlich zwischen 1581 und 1610 für den Bischof von Speyer. Dann aber kam der Dreißigjährige Krieg und 40 Jahre später der Pfälzische Erbfolgekrieg. Beide bedeuteten mit ihren Zerstörungen schließlich das Ende der Burg. Den Rest besorgten Regen, Frost und Wind, sodass schließlich im Jahr 1870 von beherzten Bewohnern der Umgebung der Madenburgverein gegründet wurde, um den weiteren Verfall zu stoppen.

Die auf einer Höhe von 458 Metern liegende Burg ist ein ideales Wanderziel, das von dem noch in der Rheinebene liegenden Ort Eschbach aus erstiegen werden kann. Es gibt aber auch einen ausgeschilderten Parkplatz auf der Höhe. Doch einige hundert Meter Fußweg sind auch von dort obligatorisch, da der Weg nur wenig kürzer als der Aufstieg von Eschbach ist, aber dafür nur leicht bergauf geht.

Auch eine Burgschänke gibt es auf der im Privatbesitz befindlichen Madenburg. Deren Einnahmen müssen auch zum Erhalt der historischen Anlage beitragen. Wohl deshalb erhielt die Gaststätte in der eigentlich sehr malerisch aussehenden Vorburg einige Erweiterungen. Ein Beitrag zur Romantik sind diese allerdings nicht. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.

Öffnungszeiten und weitere Informationen über das Ausflugsziel Madenburg:

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Lage der Madenburg:

Hier kann die Route zu diesem Ausflugsziel berechnet werden, auch vom aktuellen Standort aus. Außerdem bieten wir die GPS-Daten als Wegpunkt zum Download im GPX-Format an, für den Import in Navigationsgeräten und in Google Earth. Die GPS-Daten lauten: Latitude (Breitengrad) = 49.1684 und Longitude (Längengrad) = 8.00814.

Die Madenburg bei Eschbach mit Straßenkarte und Zoomfunktion auf der Landkarte von OpenStreetMap:

Lageplan als größere Karte zeigen.

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