Thüringen - Wandertipps

Kammweg über die Reinsberge (Teil 2)

Blick nach Plaue
Blick nach Plaue

Nach dem Aussichtspunkt oberhalb von Reinsfeld führt der Weg weiter durch dichten Wald, der sich plötzlich nach Westen hin öffnet. Wir stehen oberhalb steil abfallender Muschelkalkfelsen und genießen den phantastischen Blick ins Tal von Kleinbreitenbach und Plaue. Bei beiden Ortschaften gibt es lohnende Ausflugsziele: Die Kunst im Wald und der Spring, die größte Quelle Thüringens.

Der Weg verläuft ein kurzes Stück oberhalb der Felsen und führt dann in eine Senke. Von hier aus kann man einen kleinen Abstecher in die nahe Gaststätte Reinsburg machen.
Wir wandern weiter steil bergauf zur Ruine Reinsburg, die auf einem Felsen erbaut wurde. Ursprünglich eine Herrenburg diente sie aber schon bald als Versteck für Raubritter, weshalb sie bereits um 1200 zerstört wurde.

Oberhalb von Kleinbreitenbach
Oberhalb von Kleinbreitenbach

Die Burg, die den Reinsbergen ihren Namen gab, wurde im Laufe der Zeit bis auf die Grundmauern abgetragen. Wir befinden uns mit 605 Meter über Normalnull wohl auf dem höchsten Punkt unserer Tour und der Blick nach Südosten reicht bis zum Heydaer Stausee und zum Thüringer Wald bei Ilmenau.

Von der Reinsburg aus führt unser Weg zu einem Felsen oberhalb von Kleinbreitenbach und geht dann einen steilen Abhang hinunter. Der anschließende Pfad bergauf verläuft auf einem Berggrat. Auf dem mit Kiefern und Silberdisteln bewachsenen Felsen wird unser Weg von Grenzsteinen begleitet. Zwischen Bäumen hindurch fällt unser Blick abwechselnd in das östliche und westliche Tal. Nach einem halben Kilometer endet der Anstieg und auf ebener Wegstrecke erreichen wir bald den Schmerfelder Umsetzer. Auf diesem Rastplatz ist eine große Tafel angebracht, die uns zeigt, dass wir jetzt auf dem so genannten Thüringenweg sind. Dieser große Wanderweg führt von Jena nach Eisenach. Der Abschnitt, auf dem wir uns befinden, heißt "Von Bach zu Goethe", da er Arnstadt, die Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach, und Ilmenau, einen häufigen Aufenthaltsort von Johann Wolfgang von Goethe, miteinander verbindet.

Karolinenblick
Karolinenblick

Die nächsten vier Kilometer des Höhenweges durch dichten Fichten- und Lärchenwald sind dem Rennsteig des Thüringer Waldes zum Verwechseln ähnlich. Schließlich erreichen wir den Karolinenblick auf dem Veronikaberg. Von unserem letzten Zwischenstopp aus blicken wir auf Martinroda und sehen in der Ferne die beeindruckende Autobahnbrücke im Reichenbachtal bei Geraberg. Es folgt ein sehr steiler Abstieg nach Martinroda, wo wir den Endpunkt unserer 18 Kilometer langen Wanderung erreichen: das Gasthaus Veronikaberg.

Hier geht es zum 1. Teil des Wanderwegs.

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