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Baden-Württemberg - Ausflugsziele

Freilichtmuseum Keltenstadt Heuneburg


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Fotos: DKrieger, DKrieger, DKrieger und LepoRello - Creative Commons

Der Grieche Herodot, der oft auch als Vater der Geschichtsschreibung bezeichnet wird, erwähnte im 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung eine Stadt Pyrene. Diese war von den Kelten bewohnt und wurde als im Entstehungsgebiet der Donau liegend beschrieben. Und da die seit 1950 auf dem als Heuneburg bezeichneten Berg stattfindenden archäologischen Ausgrabungen bisher die Reste der am besten ausgebauten einstigen Siedlung der Kelten zum Vorschein brachte, sind sich heute viele Wissenschaftler einig: Hier stand die einst von Herodot erwähnte Stadt. Wenn dem so ist, dann kann die Heuneburg als der älteste je erwähnte Ort in Deutschland betrachtet werden.

Nun ja, eine 100-prozentige Sicherheit darüber besteht nicht. Doch ein in dieser Region ungewöhnlicher Wohlstand wurde zweifellos nachgewiesen. Handelsbeziehungen zu anderen Völkern und Kulturen zeugen hiervon. So kamen Funde zum Vorschein, die aus griechischen und anderen Mittelmeerregionen sowie von der Ostsee stammen. Aber auch die Produktion von Gütern aus Metall musste hier einmal sehr intensiv betrieben worden sein. Jedenfalls wurden viele Bronze- und Eisenteile gefunden.

Auch im Bezug zur Architektur kam es zu beeindruckenden Forschungsergebnissen. Die aus Lehmziegel errichteten Häuser und die ebenso erbaute Stadtmauer waren mit Kalk verputzt. Das ist ungewöhnlich für diese Region, denn solche Bauweisen gab es in dieser Zeit nur viel weiter im Süden.

Ein Teil dieser Siedlung wurde entsprechend den Forschungsergebnissen rekonstruiert und der Öffentlichkeit als Freilichtmuseum zugänglich gemacht. Nun kann man zwischen den Häusern spazieren gehen und feststellen, dass die Kelten doch gar nicht so primitiv gelebt hatten, wie wir uns das oft vorstellen.

Das Freilichtmuseum ist hier aber nicht die einzige an unsere Vorfahren erinnernde Attraktion. Es gibt nämlich noch einen acht Kilometer langen archäologischen Lehrpfad mit vielen Erklärungen. Das damals besiedelte Gebiet war nämlich deutlich größer, als es die heutige Heuneburg vermuten lässt. Die Wanderung führt hierbei auch am Heuneburgmuseum in Hundersingen vorbei, in dem viele keltische Funde aus der Region und ein Modell der einstigen Stadt in Augenschein genommen werden können. Allerdings ist das alles nur im Sommerhalbjahr, von Ende März bis Ende Oktober möglich.

Öffnungszeiten und weitere Informationen über die Keltenstadt Heuneburg und das Keltenmuseum Hundersingen:

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Lage der Heuneburg: 

Hier kann die Route zu diesem Ausflugsziel berechnet werden, auch vom aktuellen Standort aus. Außerdem bieten wir die GPS-Daten als Wegpunkt zum Download im GPX-Format an, für den Import in Navigationsgeräten und in Google Earth. Die GPS-Daten lauten: Latitude = 48.0953 und Longitude = 9.4112.

Lage der teilrekonstruierten Keltenstadt Heuneburg zwischen Hundersingen und Binzwangen bei Herbertingen als Markierung auf der Landkarte von OpenStreetMap:

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