Deutschland - Geschichte

Zwinger

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Zwinger an der Stadtmauer von Ochsenfurt und an der Burg Breuberg

Eigentlich ist ein Zwinger ein Teil einer Befestigungsanlage, der besonders häufig an mittelalterlichen Stadtmauern und Burgen errichtet wurde. Meist handelt es sich hierbei um einen doppelten Mauerring mit einem dazwischen liegenden offenen Areal für die Verteidigung. Manchmal wurde dieser Mauerring aber nicht vollständig errichtet und manchmal gibt es einen Zwinger nur in sogenannten Doppeltoranlagen.

Errichtet wurden solche Wehranlagen schon in der Antike. Doch so richtig in Mode gekommen sind Doppelmauern mit dazwischen liegendem Zwinger erst im Mittelalter.

Damals wurden als Abschreckung gegen das Übersteigen der Mauern in diesen Zwischenräumen auch gern wilde Tiere gehalten, besonders häufig Bären. Dadurch kam es zu der heute für die Tierhaltung in zoologischen Gärten üblichen Änderung der Bedeutung dieses Begriffs.

Als die verbesserte Waffentechnik die militärische Bedeutung der Zwinger beendete, wurden viele Zwingeranlagen als Friedhöfe genutzt. Ein solcher existiert heute noch am Tylenturm in Korbach.

Übrigens wurde 1961 auch die Berliner Mauer als Doppelmauer mit einem dazwischen liegenden Zwinger errichtet. Doch die ursprüngliche Bedeutung dieses Begriffs kannte bereits niemand mehr. Deshalb wird dieser Bereich, in dem der Schießbefehl galt, als Todesstreifen bezeichnet.

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