Bayern - Städtereiseziele

Passau - Innbrucktor

Wer über die Innbrücke kommend in das am Residenzplatz liegende Stadtviertel möchte, muss auch heute noch durch das Innbrucktor hindurch. Wie in alten Zeiten führt dahinter eine Rampe auf die Anhöhe mit den Residenzen der ehemaligen Fürstbischöfe, weshalb das ehemalige Stadttor von den Passauern auch als Hofgewölbe bezeichnet wird. Entstanden ist das Tor 1143, als erstmalig eine Holzbrücke über den Inn geschlagen wurde. Da der Zugang über die Brücke nur durch das Tor möglich war, konnte der Übergang über den Inn von den Bischöfen gut kontrolliert werden. Diese Regelung hatte bis 1768 bestand, auch wenn die Brücke zwischenzeitlich mehrmals durch Hochwasser, Eisgang und Brand zerstört wurde. Erst in Folge des barocken Stadtumbaus wurde unter Fürstbischof Leopold Ernst von Firmian die heutige Marienbrücke ein Stück nach Westen versetzt, wodurch die Leute nun den Berg mit der Fürstbischöflichen Residenz auch umgehen konnten.

Das Innbrucktor ist eines von mehreren noch erhaltenen Stadttoren in Passau. Es ist allerdings das einzige, das noch ein mittelalterliches Aussehen besitzt. Die anderen wurden im 18. Jahrhundert im barocken Stil umgestaltet und dabei auch überbaut, sodass ihre ursprüngliche Funktion nur noch zu erahnen ist.

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