Nordrhein-Westfalen - Städtereiseziele

Sehenswürdigkeiten in Rheine

St. Dionysius Rheine

St. Dionysius am historischen Marktplatz - weiter »

Foto: Lars Paege - www.pixelio.de

m stärksten prägt die Kirche St. Antonius mit ihrem riesigen, 102,5 Meter hohen Kirchturm und ihrem romanischen Aussehen die Silhouette von Rheine. Doch so schön die Kirche auch ist, richtig historisch ist sie nicht, denn das Bauwerk wurde erst zwischen 1899 und 1905 errichtet. Deshalb steht sie auch etwas außerhalb des eigentlichen historischen Zentrums.

Anders verhält es sich hingegen mit der hier abgebildeten Kirche St. Dionysius, die im 15. Jahrhundert anstelle einer Vorgängerkirche erbaut wurde. Sie markiert das Zentrum der seit dem 9. Jahrhundert an der Ems entstandenen Stadt, die ihren Ursprung in einem befestigten Königsgut von Karl dem Großen hat. Dieses ließ er für seine Feldzüge gegen die Sachsen errichten.

Rund um den Marktplatz zeugen deshalb einige sehenswerte Bauwerke von der Geschichte der Stadt. Das bedeutendste ist der Falkenhof, der aus dem Königsgut hervorging und noch den ursprünglichen Grundriss besitzt. Er diente mehrere Jahrhunderte als Herrensitz und beherbergt heute das Stadtmuseum von Rheine.

Insgesamt ist allerdings die Zahl der Baudenkmäler in Rheine nicht besonders groß, denn mehrere Stadtbrände vernichteten so einiges. Aber zum Glück gibt es mit dem Naturzoo Rheine, der stillgelegten Saline Gottesgabe und dem historischen Kloster Bentlage noch einige lohnende Ausflugsziele nordwestlich des Stadtzentrums, die als Bentlager Dreiklang bezeichnet eine touristische Einheit bilden.

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