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Trier - Dom und Liebfrauenkirche


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Der Dom St. Peter bildet zusammen mit der benachbarten Liebfrauenkirche und dem Kreuzgang ein aufsehenerregendes Bauensemble. Er gehört zu den wertvollsten Architekturen der Stadt. Kern des Kirchenbaus bildet eine bereits um 349 entstandene Basilika, die zeitgleich mit dem ersten Petrusdom in Rom, der Grabeskirche in Jerusalem und der Geburtskirche in Bethlehem erbaut wurde. Die heutige Größe und das heutige Aussehen des Trierer Doms entstanden allerdings hauptsächlich im 11. und 12. Jahrhundert. Dessen ungeachtet gehört selbst diese neuere Version noch zu den ältesten vollständig erhaltenen Bauwerken Deutschlands.

Die Völkerwanderung, der Hunneneinfall, ein normannischer Raubzug und der Zweite Weltkrieg führten immer wieder zu verheerenden Zerstörungen an dem Bauwerk. Da die Kirche danach immer wieder in vergrößerter Form erneuert wurde und sich der Zeitgeschmack regelmäßig änderte, präsentiert sich der Dom heute in einem Mix von Baustilen aus nahezu 2 Jahrtausenden. Mit der benachbarten Liebfrauenkirche steht er ebenfalls auf der UNESCO-Liste des Trierer Weltkulturerbes.

Im Inneren wird die Reliquie des Heiligen Rocks aufbewahrt, die aber nur bei Wallfahrten zu sehen ist. Besichtigt werden kann aber die Schatzkammer mit Stücken, die von der Spätantike bis zur Zeit des Historismus reichen.

Öffnungszeiten: Täglich von 06:30 Uhr - 18:00 Uhr (im Winter bis 17:30 Uhr). Die Domschatzkammer hat von 10:00 Uhr - 17:00 Uhr geöffnet (im Winter 11:00 Uhr - 16:00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen erst am Nachmittag).

Weitere Informationen über den Trierer Dom:

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Übrigens:

Die Trierer Gastronomie zeichnet sich durch richtig gut funktionierende Gastlichkeit aus - ganz im Unterschied zu den meisten von deutschen "Gastwirten" betriebenen Restaurants in anderen Teilen Deutschlands. Eine kulinarische Spezialität sind Teerdisch und Jus. Das haben wir in unserem Deutschland-Reiseführer der kulinarischen Spezialitäten beschrieben.

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