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Deutschland - Kunst und Architektur

Historische architektonische Denkmäler als Touristenattraktionen

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Romanischer Palas auf der Wartburg Dresdner Zwinger Am Sande in Lüneburg Gotische Lorenzkirche in Nürnberg

Im weltweiten Vergleich gibt es in Deutschland ungewöhnlich viel historische Architektur zu sehen - sogar trotz der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg. Das liegt daran, dass Mitteleuropa und damit auch Deutschland seit dem ausgehenden Mittelalter zu den kulturell führenden Regionen gehört. Der Schwerpunkt der zivilisatorischen Entwicklung hatte sich ab dem 10. Jahrhundert allmählich von der Mittelmeerregion zu den nördlich der Alpen liegenden Gebieten verschoben.

Zugleich gab und gibt es bis heute sowohl in der Kunst als auch in der Architektur immer wieder Moden und Trends. Die Bauwerke spiegeln dabei auch den Zeitgeist wider. Was entstand, kann durch starke Ähnlichkeiten den entsprechenden Kunst- und Architekturstilen zugeordnet werden. Dennoch gab es auch immer wieder Spitzenkönner, die zu eigenen Schöpfungen fähig waren oder zumindest in eigener Manier bauten (zum Beispiel Manierismus). Diesen besonders begabten Architekten und Künstlern ist es wahrscheinlich auch zu Verdanken, das sich die Baumode immer mal änderte.

Die hier vorgestellten architektonischen Denkmäler in Deutschland sind stilistisch geordnet. Sie sind zugleich touristische Attraktionen, die als Sehenswürdigkeiten manchmal sogar zum UNESCO-Welterbe gehören. Einige Baudenkmäler sind auch unter den schönsten historischen Sehenswürdigkeiten und in unserer Galerie der schönsten Bilder mit Architekturen zu sehen.

Darüber hinaus gibt es aber auch typische regionale Architekturstile, zu denen zum Beispiel die norddeutsche Backsteingotik, die Weserrenaissance, die bayerischen Bauernhäuser in den Alpen und Voralpen sowie die lausitzer Umgebindehäuser gehören.

Architektonische Denkmäler und Sehenswürdigkeiten in Deutschland nach historischen Kunst- und Baustilen:

Architekturen der Romanik
Um 1100 hatte sich die romanische Baukunst in Deutschland durchgesetzt. Zeitgleich nahm in dieser Zeit die Bautätigkeit stark zu, weshalb mit wenigen Ausnahmen die ältesten heute noch erhaltenen Bauwerke aus dieser Zeit stammen.
Architekturen der Gotik
Gotische Kirchen sind fast ein Synonym für das Mittelalter. Sie stehen beinah in jeder Stadt und in jedem Dorf. Aber es gibt auch im gotischen Stil erbaute Burgen, Schlösser und andere sehenswerte profane Bauwerke.
Architekturen der Renaissance
Die Renaissance beendete das Mittelalter. Ein neuer Zeitgeist breitete sich aus, der in der Kunst und in der Architektur seinen Widerhall fand. Der Bau von Kirchen rückte in den Hintergrund. Stattdessen zeigten nun Schlösser, Rathäuser und Patrizierhäuser die Macht und den Reichtum der Hausherren.
Barock in Deutschland
Im barocken Zeitalter inklusive der Zeit des Rokoko hatte die höfische Kultur des Adels ihren Höhepunkt. Riesige aufwendig ausgestattete und von großen Gärten umgebene Schlösser zeugen davon. Zugleich entstanden in den katholischen Gebieten Deutschlands aufwendig errichtete Kirchen, während in den protestantischen Gebieten die barocke Pracht im Kirchenbau eine weniger große Rolle spielte.
Sehenswürdigkeiten im klassizistischen Baustil
Ungefähr ab 1800 erinnerten sich die Baumeister erneut an die Bauwerke der antiken Griechen und Römer. Imposante Säulenarchitekturen kamen in Mode. Sie repräsentierten zugleich den neuen Zeitgeist, der aus der britischen Liberalität, der Aufklärung und der Französischen Revolution hervorging.
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Weitere verbreitete Baustile

Weitere bedeutende und bekannte Architekturstile sind der Historismus, die Romantik, der Jugendstil und das Bauhaus. Außerdem gibt es sehenswerte historische Bauwerke, die stilistisch nur selten vorkommen und manchmal sogar gar nicht einzuordnen sind. Hierzu gehört zum Beispiel die Marienkirche in Wolfenbüttel, deren Baustil als manieristisch bezeichnet wird.

Fachwerkhäuser haben hingegen keinen eigenen Architekturstil, da sie ebenso wie die aus Stein erbauten Häuser im Stil der jeweiligen Zeit erbaut wurden. Dennoch haben die Fachwerkstädte einen vollkommen eigenen Reiz.

Auch die im 19. Jahrhundert in meist gigantischer Manie hochgemauerten Nationaldenkmäler zählen zu den architektonisch interessanten Baudenkmälern.





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