Deutschland - Urlaub und Ausflug

Die 6 besten Fahrradrouten in Deutschland

Pärchen auf dem Rad

Das Fahrrad ist treuer Begleiter vieler Menschen und in ganz Deutschland gibt es wunderbare Routen, die für ein Abenteuer allein oder mit Freunden einladen. Ob ein Tagestrip oder eine langfristige Fahrt mit Übernachtungen, rund um die Donau und viele andere Flüsse gibt es tolle Wege, die einen echten Mehrwert bieten. Die schönsten sechs Routen werden Ihnen nachfolgend vorgestellt und wenn Sie sie alle erlebt haben, gibt es noch vieles mehr.

1. Der Bodensee-Königssee-Radweg – im Sommer ein Genuss:

Für diesen Radweg lohnt es sich, zuvor in einem renommierten Fahrradladen die richtige Ausrüstung zu beschaffen. Rund 420 Kilometer erwarten ambitionierte Radler bei dieser Strecke, die in Lindau am Bodensee startet und als Ziel den Königssee in Berchtesgaden hat. Die Strecke ist zwar einsteigerfreundlich, es wird aber eine gewisse Grundkondition vorausgesetzt, da es einige Höhenmeter zu bewältigen gibt.

Vor allem im Sommer ist diese Tour ein Hochgenuss, denn es gibt unterwegs tolle Möglichkeiten, um einfach mal kurz abzutauchen. Ob im Tegernsee, am Chiemsee oder am Alpsee, wer losradelt, sollte immer auch Badekleidung im Gepäck haben, um einfach mal Planschen zu gehen.

2. Der Mainradweg – für Frühjahr und Herbst wie geschaffen:

600 Kilometer lang ist die Strecke, die bei Bischofsgrün im Fichtelgebirge beginnt und in der Landeshauptstadt von Rheinlandpfalz endet. Der Mainradweg führt durch kleine Städtchen, Felder und zahlreiche Weinberge, im Sommer ist die Strecke teilweise zu heiß, daher sind Frühjahr und Herbst die perfekten Radfahrzeiten.

Langweilig wird es unterwegs aber keinesfalls, ob in Frankfurt am Main, Bamberg oder Würzburg, es gibt gute Möglichkeiten, um einfach mal das Rad abzustellen und ein wenig urbanes Sightseeing zu betreiben. Eine gut ausgebaute Strecke, die vielfältige Unterkünfte und Gastronomien beherbergt, macht diesen Trip zu einem echten Erlebnis.

3. Der Rheinradweg – das Pendant zum Mainradweg:

Auch der größte Konkurrent des Mains, der Rhein, hat einen tollen Radweg zu bieten, der mit 1.230 Kilometern Strecke durch fünf Länder führt und garantiert nicht für einen Tagesausflug gedacht ist. Von der Quelle beginnend geht es in den Schweizer Alpen los bis nach Rotterdam. 400 Kilometer der Strecke befinden sich in der Schweiz und sind nur für erfahrene und vor allem sportliche Radfahrer empfehlenswert.

Der Streckenabschnitt in Deutschland ist hingegen recht gemütlich und vor allem facettenreich. Ob am Oberrheingraben, der von seinen sonnigen Verhältnissen gesegnet ist oder im beschaulichen Rheingau – hier gibt es nicht nur viel zu sehen, sondern auch viel zu erleben. Es lohnt sich in kleinen Örtchen wie Rüdesheim und Eltville eine Rast einzulegen und in einer Straußwirtschaft ein Glas Wein zu genießen.

4. Der Ostküsten-Radweg – immer eine frische Brise:

Auch der Ostküsten-Radweg hat mit 1.100 Kilometern eine lange Strecke von Flensburg bis zur Insel Usedom zu bieten. Das besondere Highlight dieser Strecke ist, dass sie immer wieder direkt an der Küste entlangführt und genug Gelegenheiten bietet, kurz vom Rad zu steigen, ins Meer einzutauchen und dann weiterzufahren. Wenn die Strecke nicht gerade an der Küste entlangführt, geht sie durch Seebäder, Wälder, Fischerdörfchen und entlang von Steilküsten, die ihresgleichen suchen.

Auch 15 Kilometer Kopfsteinpflaster gilt es zu bewältigen, wenn die Strecke zwischen Andershof und Mesekenhagen entlangführt. Dieser Abschnitt ist der schlechteste Bereich der ganzen Tour, rüttelt ordentlich und kann ziemlich nervig werden. Ein geübter Fahrer hat sie aber in 30 Minuten überwunden.

5. Der Donau-Radweg – malerisches Erleben am Fluss:

Wenn es um die Fernradwege in Deutschland geht, gehört der Donau-Radweg zu den Bekanntesten. Beginnend in Donaueschingen geht es bei Wunsch bis nach Rumänien zum Schwarzen Meer. Rund 600 Kilometer des Weges verlaufen durch Deutschland, sie verbinden den Schwarzwald, den bayrischen Wald und der fränkische Alb miteinander.

Gefahren wird fast ausschließlich auf asphaltierten Wegen, so dass diese Tour durchaus als familienfreundlich angesehen werden kann. Es gibt kaum Höhenmeter zu bewältigen, was die erholsame Reise spannend und abenteuerlich macht. Zwischendurch lohnt es sich mal abzusteigen und die kleinen Dörfchen und Örtchen zu Fuß zu erkunden.

6. Die Schlosspark-Runde im Allgäu zu jeder Jahreszeit erleben:

Entlang an Königsschlössern, kleinen Städtchen und grünen Tälern führt der Schlosspark-Weg im Ostallgäu. In Füssen beginnt die 220 Kilometer lange Strecke, die zwischendurch mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten und Gasthäusern aufwartet. Wer hier unterwegs übernachten möchte, findet immer ein passendes Fremdenzimmer. Die größten Teile des Weges sind entweder mit solidem Schotter oder Asphalt bedeckt, so dass auch Familien hier gut radeln können.

Hin und wieder wartet dann aber doch eine Steigung, die jedoch nie so schwierig ist, dass Anfänger hier scheitern würden. Im schlimmsten Fall muss für einige Meter geschoben werden, doch zwischendurch gibt es immer wieder kleine Bächlein und Seen, an denen sich müde Radfahrer die Füße abkühlen können, um dann wieder munter in die Pedale zu treten. Das Bergpanorama im Hintergrund bietet eine wunderbare Kulisse und sorgt dafür, dass die Hitze selbst im Hochsommer nicht zu stark ist, sondern von den Massiven ein wenig abgehalten wird.


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Foto: Karen Warfel auf Pixabay,



Ein gerechter Schock für die Krise, mit 3000 Euro steuerfrei für die Gutverdiener und nichts für die Mindestlöhner und Selbstständigen.

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