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Berlin - Ausflugsziele

Berlin - Topographie des Terrors

Ausstellungsgebäude Topographie des Terrors Berlin Ausstellung Topographie des Terrors Berlin Außenbereich Topographie des Terrors Berliner Mauer Topographie des Terrors: Judendeportation

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Fotos: Stiftung Topographie des Terrors, Jean-Pierre Dalbéra, Jean-Pierre Dalbéra und Adam Carr - CC BY-SA

Nur wenige Stellen in Berlin atmen so viel Geschichte wie die vom Checkpoint Charlie aus zum Potsdamer Platz führende Niederkirchnerstraße. Hier trifft einfach vieles, zum Teil sichtbar und zum Teil unsichtbar, aufeinander. Da ist zum Beispiel ein rund 200 Meter langes erhaltenes Stück der Berliner Mauer, das 1989/1990 von Mauerspechten beschädigt wurde, heute aber unter Denkmalschutz stehend ein deutliches Verkehrshindernis darstellt. Der Grund: Die Mauer wurde hier auf der Straße erbaut, da der Bürgersteig bereits zu Westberlin gehörte. Gegenüberliegend ist hingegen das einst für Herrmann Göring im monumentalen Stil errichtete Reichsluftfahrtministerium zu sehen, in dem sich heute das Bundesministerium der Finanzen befindet. Doch die eigentliche Ironie der Geschichte ist, dass sich unmittelbar hinter der 1961 erbauten Grenzmauer noch 17 Jahre vorher der Haupteingang der Zentrale des berüchtigten Geheimen Staatspolizeiamtes, kurz Gestapo, befand. Unmittelbar an dem Grundstück angrenzend gab es außerdem noch die Reichsführung der SS und der Sicherheitsdienst der Nationalsozialisten. Hier war während Hitlers Herrschaft die Zentrale des Terrors.

Seit 1992 wird das heute von der Wilhelmstraße aus zugängliche Gelände deshalb von der Stiftung Topographie des Terrors verwaltet, die zum einen in dem Graben unterhalb der Berliner Mauer (an den Wänden des ehemaligen Gestapokellers) und zum anderen in einem neu errichteten Museumsbauwerk Ausstellungen über die NS-Zeit eingerichtet haben. Anhand von vielen Bildern, Dokumenten und Texten werden hier die Methoden dargestellt, mit denen man die unwilligen Teile des ansonsten anständig mitmarschierenden deutschen Volkes gefügig machte. Das reichte von der öffentlichen Bloßstellung von sich dem nationalsozialistischen Gehorsam Verweigernden, in dem man ihnen die Haare abrasierte und sie mit Schildern um den Hals durch die Stadt führte, bis zu Folterungen, Internierungen in Konzentrationslagern und schließlich der Vernichtung von Minderheiten und politischen Gegnern.

Die Ausstellungen können jeden Tag kostenlos besucht werden und es werden sogar kostenlose Führungen angeboten. Außerdem gibt es eine Bibliothek zu den Themenbereichen Polizei im Dritten Reich, SS, Gestapo und Nationalsozialismus.

Nach dem Besuch des Dokumentationszentrums können übrigens in unmittelbarer Nachbarschaft noch weitere Ausflugsziele angesteuert werden. Hierzu gehört an der gegenüberliegenden Ecke der Fesselballon Hi-Flyer. Er ermöglicht einen Blick aus 150 m Höhe auf die Berliner Innenstadt und natürlich auch auf die Topographie des Terrors. Außerdem kann man sich nur eine Ecke weiter, im Mauermuseum am Checkpoint Charlie, über die Situation während der deutschen Teilung und die vielen manchmal gelungenen und manchmal tödlich endenden Fluchtversuche der DDR-Bürger informieren.

Öffnungszeiten der Topographie des Terrors: Täglich von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Der Außenbereiche ist innerhalb dieser Zeit nur bis zum Einbruch der Dunkelheit zugänglich.

Weitere Informationen über das Dokumentationszentrum der Stiftung Topographie des Terrors:

Hier können Tickets für Stadtführungen und für Schifffahrten in Berlin gebucht werden.

Hotels in Berlin:

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Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten, Museen und Freizeitangebote im Umkreis der Topographie des Terrors in Berlin:

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Lage der Topographie des Terrors:

Hier kann die Route zum Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Berlin berechnet werden, auch vom aktuellen Standort aus. Außerdem bieten wir die GPS-Daten als Wegpunkt zum Download im GPX-Format an, für den Import in Navigationsgeräten und in Google Earth. Die GPS-Daten lauten: Latitude = 52.5069 und Longitude = 13.3837.

Das Dokumentationszentrum der Topographie des Terrors in der Wilhelmstraße und hinter dem erhaltenen Rest der Berliner Mauer in der Niederkirchnerstraße 8 als Markierung auf dem Berliner Stadtplan von OpenStreetMap:

Lageplan als größere Karte zeigen.



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